Wien (OTS) – In seiner heutigen Rede im Nationalrat übte der FPÖ-
Rechnungshofsprecher NAbg. Wolfgang Zanger scharfe Kritik am Debakel
rund um die Einführung der Smart Meter. Für Zanger sei der Bericht
des Rechnungshofes ein vernichtendes Urteil über die Energiepolitik
der Verlierer-Regierung und ihre EU-Vorgaben. „Was uns als Segen für
den kleinen Mann verkauft wurde, entpuppt sich als Milliarden-Flop
auf Kosten der Stromkunden. Die Gesamtkosten explodieren auf über 2,2
Milliarden Euro bis Ende 2024 – doppelt so teuer wie ursprünglich
geplant. Und wer zahlt die Zeche? Nicht die Energieversorger-Bonzen,
sondern jeder einzelne Stromkunde über die Netzentgelte. Das ist eine
unverschämte Abzocke am Rücken der Bürger!“
Zanger kritisierte das Projekt als teures Experiment, das
technisch an allen Ecken und Enden hake. „Viele Zähler können nicht
einmal richtig kommunizieren, weil die Technologie unausgereift ist
und mehr Störungen produziert als Nutzen bringt. Von einer
strategischen Steuerung durch das Ministerium oder die E-Control
fehlt jede Spur. Es herrscht das pure Chaos – und das auf Kosten der
Versorgungssicherheit und der Geldbörsen unserer Bürger“, so Zanger.
Besonders gravierend sei für den FPÖ-Rechnungshofsprecher jedoch
der Angriff auf Datenschutz und Freiheit: „Die Smart Meter sind
nichts anderes als ein Überwachungsinstrument. Sie erstellen exakte
Verbraucherprofile, zeichnen auf, wer wann zu Hause ist, wann er
kocht, duscht oder fernsieht. Der gläserne Bürger wird zur Realität.
Ein echtes Herausoptieren aus diesem System ist nicht möglich. Man
zwingt die Bürger, sich ein Überwachungsinstrument in die eigenen
vier Wände zu holen. Das ist keine Energiewende, das ist Bevormundung
und der Weg in den totalen Überwachungsstaat!“
Während die Bevölkerung unter der massiven Teuerung leide,
versenke die Regierung Milliarden in ein Projekt, das weder die
Versorgungssicherheit verbessere, noch die Netzstabilität sichere
oder den Strompreis senke. „Stattdessen drohen uns in Zukunft
Fernabschaltungen und Leistungsbegrenzungen. Das ist der Gipfel des
Versagens“, erklärte Zanger und forderte: „Wir brauchen einen
sofortigen Stopp dieses grünen Prestigeprojekts. Es muss eine echte
Opt-Out-Möglichkeit für jeden geben, eine neue, ehrliche Kosten-
Nutzen-Analyse und ein Ende der Zwangsbeglückung. Es ist Zeit für
Hausverstand statt Ideologie, für die Interessen unserer Bürger statt
für EU-Vorgaben und grüne Klimaträume. Die Stromkunden haben genug
bezahlt, mit diesem Wahnsinn muss endlich Schluss sein!“