Wien (OTS) – 21. Mai 2026 – Die Initiative Solidarität Israel
verurteilt die von
Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir inszenierte Aktion in aller
Deutlichkeit. Die Gewalt der Bilder, die Ben-Gvir selbst öffentlich
zelebriert hat, steht grundlegenden jüdischen Werten und allem, wofür
wir eintreten, fundamental entgegen.
„So geht man mit Menschen nicht um. Diese Aktion war beschämend,
würdelos und richtet massiven Schaden für Israel an“, so der Vorstand
der Initiative Solidarität Israel.
Israel hat jedes Recht, antiisraelische Extremisten daran zu
hindern, israelische Hoheitsgewässer zu verletzen und nach Gaza
einzudringen, wo Teile des Gebiets weiterhin unter Kontrolle der
Terrororganisation Hamas stehen. Zudem sind bei mehreren Personen,
die an solchen Flottillen beteiligt waren, Verbindungen zu
terroristischen Organisationen dokumentiert.
Gerade deshalb ist es umso wichtiger, eine klare Grenze zwischen
gerechtfertigten Sicherheitsmaßnahmen und politisch inszenierter
Demütigung zu ziehen. Maßnahmen zur Verteidigung Israels dürfen nicht
in Bilder umschlagen, die Israels Werte verletzen, diplomatische
Beziehungen beschädigen und weltweit Sympathie für antiisraelische
Extremisten befeuern.
Ben-Gvirs Verhalten ist ein Geschenk an all jene, die Israel
delegitimieren und hassen wollen. Es beschädigt Israels
internationales Ansehen und untergräbt die moralische Glaubwürdigkeit
des demokratischen Staates Israel in einer Zeit, in der dieser
ohnehin massiv unter Druck steht.
Die Initiative Solidarität Israel erwartet daher von
Premierminister Benjamin Netanyahu nicht bloß folgenlose
Distanzierungen oder Ermahnungen, sondern konsequentes Handeln.
„Der Polizeiminister muss unverzüglich aus der Regierung entfernt
werden. Wer Israel liebt und verteidigt, darf nicht zulassen, dass
einzelne Politiker durch verantwortungslose Inszenierungen dem Staat
Israel schweren Schaden zufügen“, so die Initiative.
Unsere Solidarität gilt dem Staat Israel, seiner Demokratie,
seiner pluralistischen Gesellschaft und seinem Existenzrecht – nicht
der Verantwortungslosigkeit einzelner Politiker.
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Die Initiative “Solidarität Israel” wurde 2025 von Wolfgang Sobotka,
Ariel Muzicant, Danielle Spera, Thomas Stern und Daniel Kapp ins
Leben gerufen, um der eskalierenden Agitation antiisraelischer und
antisemitischer Aktivisten in Österreich entgegen zu treten. Sie
zählt inzwischen über 1000 Unterstützerinnen und Unterstützer aus
Politik, Wissenschaft, Kunst, Kultur und Sport.