Wien (OTS) – In einem offenen Brief wendet sich heute die
österreichische
Musikszene an die österreichische Bundesregierung, um den im
Regierungsprogramm vereinbarten “fairen Beitrag internationaler
Streaming-Dienste zur Finanzierung des Musikstandortes Österreich”
einzufordern.
Derzeit wird ein Großteil der Wertschöpfung, die österreichische
Musik erzeugt, von internationalen Konzernen abgesaugt. Eine
Investitionsverpflichtung, wie sie etwa in Frankreich bereits
erfolgreich angewendet wird, würde sicherstellen, dass ein fairer
Anteil der in Österreich generierten Umsätze in die Förderung und
Verbreitung heimischer Musikproduktionen reinvestiert wird, so die
Musikschaffenden.
Die Unterzeichner*innen des Briefes versprechen sich von einem
solchen Mechanismus, dass bestehende strukturelle
Wettbewerbsnachteile damit ausgeglichen werden. So können die
Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass österreichische
Künstler*innen auch künftig entdeckt, produziert, vermarktet und
international erfolgreich werden können.
“Wir ersuchen die Bundesregierung daher, die Diskussion rund um
einen österreichischen Streaming-Investitionsmechanismus sachlich,
faktenbasiert und unter Berücksichtigung der österreichischen
Künstler*innen sowie der gesamten heimischen Musikwirtschaft zu
führen. Musik aus Österreich braucht eine Zukunft. Sorgen wir
gemeinsam dafür, dass ein größerer Teil der mit österreichischer
Musik erwirtschafteten Wertschöpfung auch in Österreich bleibt.”
schließt der offene Brief.
Den gesamten offenen Brief (Stand 21.5.2026, 11:30 Uhr) finden
Sie hier im Wortlaut .