Wien (OTS) – Keinerlei Verständnis zeigte heute FPÖ-Ehrenamtssprecher
NAbg. Ing.
Harald Thau für die Weigerung der Verlierer-Koalition, den
Koralmtunnel nach seinem geistigen Vater, dem verstorbenen
freiheitlichen Landeshauptmann Jörg Haider, zu benennen, wie es die
Freiheitlichen mit einem Antrag im Nationalrat forderten. Besonders
das vom zuständigen SPÖ-Verkehrsminister Hanke vorgebrachte Argument,
eine Umbenennung sei aus „Gründen der Verkehrssicherheit“ nicht
möglich, sei an Absurdität nicht zu überbieten und zeige die ganze
Scheinheiligkeit der Systemparteien.
„Dass die Verkehrssicherheit in Österreich davon abhängen soll,
ob ein Tunnel ‚Koralmtunnel‘ oder ‚Dr.-Jörg Haider-Tunnel‘ heißt, ist
eine wirklich sensationelle Behauptung. Offenbar fährt ein Zug
momentan sicher durch den 33 Kilometer langen Tunnel, aber sobald auf
dem Schild der Name von Jörg Haider steht, gerät die gesamte
österreichische Eisenbahnsicherheit ins Wanken. Das ist eine
bemerkenswerte technische Erkenntnis. Wenn die Sicherheit wirklich
davon abhängt, haben wir ganz andere Probleme in diesem Land“, so
Thau.
Für den freiheitlichen Ehrenamtssprecher entlarve sich die
Scheinheiligkeit der Systemparteien beim Blick auf andere Bauwerke in
Österreich. „Wie schafft man es eigentlich, andere Bauwerke nach
Politikern zu benennen, ohne dass der Verkehr zusammenbricht? Es gibt
den Johanna-Tunnel in Niederösterreich, benannt nach einer ÖVP-
Landeshauptfrau, oder diverse andere Brücken und Tunnel in Wien und
Graz, die nach Persönlichkeiten benannt sind – und die Brücken und
Tunnel stürzen nicht ein und der Verkehr ist auch nicht vor lauter
Namensverwirrung kollabiert. Es geht hier nicht um parteipolitische
Nostalgie, es geht um historische Fairness“, erklärte Thau.
Die historische Leistung Haiders für dieses Projekt sei nämlich
unbestritten. „Der Koralmtunnel ist nicht vom Himmel gefallen. Er
wurde über Jahrzehnte belächelt, bekämpft und als unrealistisch
abgetan. Einer hat aber früher als alle anderen die Bedeutung dieses
Projekts erkannt und es gegen alle Widerstände verteidigt: Jörg
Haider. Er ist zweifelsfrei der Vater des Koralmtunnels“, betonte
Thau.
Abschließend richtete Thau einen klaren Appell an die
Regierungsparteien: „Dieses Jahrhundertprojekt verbindet Regionen und
Menschen. Es steht für eine politische Vision, die Jörg Haider
beharrlich verfolgt hat. Wir fordern alle auf, Größe zu zeigen und
diesem Bauwerk den Namen zu geben, der seiner Geschichte gerecht
wird: Dr.-Jörg-Haider-Tunnel!“