Wien (OTS) – Der Connect Day 26 hat am 19. Mai 2026 eindrucksvoll
gezeigt, wie
Schlüsseltechnologien, strukturierter Dealflow und gezieltes
Matchmaking zusammenwirken können. In der Wirtschaftskammer
Österreich (WKÖ) in Wien brachte die von der Austria
Wirtschaftsservice GmbH (aws) organisierte Veranstaltung rund 1.000
Teilnehmer*innen aus Start-ups, Corporates, Investor*innen und
Forschung zusammen. Neben österreichischen Akteur*innen nahmen auch
internationale Start-ups und Investor*innen aus 49 Ländern am Connect
Day 26 teil. Als größtes Matchmaking-Event der ViennaUP ist der
Connect Day jedes Jahr der Startpunkt für vertiefende Zusammenarbeit.
Viele der vor Ort geführten Gespräche werden unmittelbar in konkrete
nächste Schritte überführt – von Pilotgesprächen bis hin zur Klärung
langfristiger Partnerschaften und weiterführender
Kooperationsformate.
Vier Schlüsseltechnologien als inhaltliches Rückgrat
Inhaltlich spiegelte der Connect Day 26 jene
Schlüsseltechnologien wider, die aktuell Wirtschaft und Innovation
prägen. Das Bühnenprogramm war entlang von vier klar definierten
Themenfeldern strukturiert. Jeder Themenblock kombinierte fachliche
Impulse, interaktive Panel-Diskussionen und Start-up-Pitches.
Pro Themenfeld präsentierten sechs ausgewählte Start-ups ihre
Lösungen, bevor eine hochkarätig besetzte Fachjury die
überzeugendsten Konzepte vor Ort auszeichnete.
Diese vier Start-ups konnten am Ende die jeweiligen Juries
überzeugen:
– CyberACI GmbH (Kategorie: FrontierTech & AI)
– M-Chem FlexCo (Kategorie: GreenTech & Manufacturing)
– Thyra Imaging FlexCo (Kategorie: MedTech & LifeScience)
– theion GmbH (Kategorie: UrbanTech, Mobility & EnergyTransition)
15 Minuten mit Wirkung: Strukturiertes Matchmaking statt
Zufallsnetzwerken
Im Unterschied zu klassischen Networking- oder Pitch-Events setzt
der Connect Day konsequent auf ein klar strukturiertes Ziel:
Relevante Akteur*innen effizient, direkt zusammenzubringen und
konkrete Kooperationen sowie Investments zu ermöglichen. Insgesamt
wurden über 1.450 vorab vereinbarte 1:1-B2B-Matchmaking-Meetings
durchgeführt. In 15-minütigen Gesprächen trafen Start-ups, Investor*
innen und Unternehmensvertreter*innen gezielt aufeinander. Es wurde
deutlich, dass die gezielt kuratierten Teilnehmenden in ihren
Gesprächen eine besonders hohe inhaltliche Relevanz vorfanden. Der
Fokus lag dabei auf konkreten Outcomes: Pilotprojekte, Technologie-
Partnerschaften, Venture-Clienting-Ansätze und Investments. Die hohe
Dichte an qualifizierten Gesprächen machte den Connect Day auch 2026
zu einer Arbeitsplattform für Kooperationen.
Strukturierter Dealflow für Investor*innen
Gerade für Investor*innen bot der Connect Day 26 einen klaren
Mehrwert: Kuratierter Dealflow statt Pitch-Marathon. Start-ups wurden
im Vorfeld geprüft und thematisch zugeordnet, wodurch Investor*innen
gezielt jene Gespräche führen konnten, die zu ihrer
Investmentstrategie passen. Die Kombination aus Bühnenpräsenz,
Matchmaking und direktem Austausch mit Corporate-Entscheider*innen
ermöglichte einen strukturierten Überblick über relevante
Innovationsprojekte – in kompaktem Zeitrahmen und hoher Qualität.
Wenn Corporates ihre Herausforderungen pitchen
Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal waren die Corporate Reverse
Pitches. Hier präsentierten etablierte Unternehmen ihre konkreten
technologischen und operativen Herausforderungen sowie ihren
Kooperationsbedarf, um gezielt passende Start-up-Lösungen zu
identifizieren. Für Start-ups bedeutete das: Weg vom Pitchen der
eigenen Lösung und hin zu einem echten Verständnis der Bedürfnisse
etablierter Unternehmen. Dieser Perspektivenwechsel stärkte den
Transferfokus des Events. Für Start-ups bietet das frühzeitige
Verständnis realer Anforderungen potenzieller Kund*innen oder
Entwicklungspartner*innen die Möglichkeit, Produkte und Services
gezielter am Marktbedarf auszurichten und konkrete Anwendungsfälle
weiterzuentwickeln. Ein Beispiel dafür lieferte Infineon, das im
Rahmen des Corporate Reverse Pitch gezielt seine Innovations- und
Kooperationsbedarfe adressierte und damit konkrete Anknüpfungspunkte
für Start-ups schuf.
Ein Tag, ein verdichtetes Innovationsökosystem
„Wer bei Schlüsseltechnologien vorne mitspielen will, muss
Innovationen schneller in den Markt bringen. Genau das gelingt beim
Connect Day: Start-ups, Industrie, Investorinnen und Investoren sowie
Forschung werden gezielt vernetzt, damit aus guten Ideen konkrete
Kooperationen, Investitionen und neue Wertschöpfung entstehen. Gerade
in Zukunftsfeldern wie AI, GreenTech, Life Sciences oder Energy
Transition entscheidet diese Geschwindigkeit zunehmend über
Wettbewerbsfähigkeit und technologischen Vorsprung. Der Connect Day
zeigt damit eindrucksvoll, wie die Ziele der Industriestrategie 2035
ganz konkret umgesetzt werden: Innovation stärken,
Schlüsseltechnologien vorantreiben und Österreich als internationalen
Technologiestandort positionieren,“ so Wirtschaftsminister Wolfgang
Hattmannsdorfer und Staatssekretärin Elisabeth Zehetner.
„Als Ausgangspunkt für zukunftsweisende Kooperationen hat der
Connect Day auch in diesem Jahr seine hohe Relevanz als Plattform für
nationale und internationale Vernetzung im Innovationsökosystem unter
Beweis gestellt. Der Connect Day bringt jährlich Start-ups,
Unternehmen und Investor*innen zusammen und leistet so einen aktiven
Beitrag für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandorts
Österreich. Mit den aws Finanzierungsinstrumenten unterstützen wir
gezielt innovative Start-ups in unterschiedlichen Entwicklungsphasen.
Insgesamt fließen rund 30 % unseres Kerngeschäfts in die Förderung
von Jungunternehmen. Ergänzend bringen unsere Matching-Services die
richtigen Personen zur richtigen Zeit auf Augenhöhe zusammen“, so aws
-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister.
„Startups und insbesondere Deep-Tech-Startups brauchen mehr als
eine gute Idee: Sie brauchen den richtigen Mix aus öffentlicher
Förderung, privatem Kapital, Industriepartnern und internationalen
Netzwerken. Die FFG hat 2025 über 90 Millionen Euro in
österreichische Startup-Projekte investiert und damit insgesamt 145
Millionen Euro mobilisiert. Der Connect Day bringt genau diese
Elemente zusammen – innovative Startups, Corporates sowie heimische
und internationale Investorinnen und Investoren. Diese internationale
Bühne nutzen heuer auch 56 asiatische Startups, die im Rahmen des GO
AUSTRIA-Programms des Global Incubator Network Austria (GIN) nach
Wien kommen. Das zeigt, welche internationale Strahlkraft Österreich
als Innovationsstandort dank des GIN-Programms in den vergangenen
zehn Jahren insbesondere in Asien aufgebaut hat“, so Henrietta
Egerth, Geschäftsführerin der FFG.
Als „die Bank für Gründer*innen und Start-ups“ versteht sich die
Erste Bank nicht nur als klassische Fremdkapitalgeberin, sondern als
verlässliche Begleiterin auf dem gesamten unternehmerischen Weg – von
der ersten Idee über die Finanzierung bis hin zur Skalierung. „Start-
ups sind für uns nicht nur spannende Geschäftspartner*innen, sondern
auch ein zentraler Motor für Innovation und Fortschritt. Jedes
erfolgreiche Unternehmen war einmal ein Start-up – und wir sehen es
als unsere Aufgabe, diese Entwicklung aktiv zu unterstützen. In den
letzten 25 Jahren haben wir in unserem Gründer-Center über 100.000
Unternehmer*innen bei der Verwirklichung ihrer Träume unterstützten“,
betont Maximilian Clary und Aldringen, Kundenvorstand der Erste Bank.
Organisiert und durchgeführt wurde der Connect Day 26 von der
Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) in Zusammenarbeit mit
strategischen Partner*innen, darunter die Österreichische
Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), das Global Incubator Network
Austria (GIN), die Erste Bank, der Austrian Business Agency (ABA)
sowie die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).
Der Connect Day 26 wurde als nachhaltiges Event gemäß den
Mindestanforderungen des Green Events Gütesiegels abgehalten. Der
Veranstaltungsort war barrierefrei zugänglich.
Über Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
Die Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws) ist die Förderbank des
Bundes. Durch die Vergabe von zinsgünstigen Krediten, Garantien,
Zuschüssen sowie Eigenkapital unterstützt sie Unternehmen von der
ersten Idee bis hin zum Markterfolg bei der Umsetzung ihrer
innovativen Projekte. Die aws berät und unterstützt auch in Bezug auf
den Schutz und die Verwertung von geistigem Eigentum. Ergänzend
werden spezifische Informations-, Beratungs-, Service- und
Dienstleistungen für angehende, bestehende und expandierende
Unternehmen angeboten.