Wien (OTS) – „Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hat geliefert:
Sie hat gemäß
Regierungsprogramm eine unabhängige Expertenkommission eingesetzt,
die sich mit der professionellen Befüllung der Miliz, der künftigen
Ausgestaltung der Wehrpflicht und der Weiterentwicklung des
Zivildienstes befasst hat. Das Ergebnis ist die Empfehlung des
‚Österreich Plus‘-Modells: eine Verlängerung des Grundwehrdienstes um
zwei Monate, verpflichtende Milizübungen im Ausmaß von zwei Monaten
sowie eine Verlängerung des Zivildienstes auf zwölf Monate. Auf diese
Empfehlung haben wir uns als Volkspartei klar festgelegt. Das Problem
ist, dass den NEOS ihr Parteiprogramm wichtiger ist als die
Sicherheit unseres Landes und die Einschätzung der Experten. Das hat
der NEOS-Abgeordnete Scherak unverhohlen klargestellt. Wenn man das
Problem sucht auf dem Weg zu einer Lösung, wird man hier fündig“,
sagt ÖVP-Generalsekretär Nico Marchetti.
„Die Welt hat sich verändert, die Herausforderungen für unsere
Landesverteidigung sind größer geworden. Der Wehrdienst muss im
Interesse Österreichs diesen Herausforderungen angepasst werden. Wir
müssen wehrfähiger werden – nicht, um Kriege zu führen, sondern ganz
im Gegenteil: um unseren Frieden zu sichern. Würden andere Parteien
dem Beispiel von Klaudia Tanner folgen und die Sicherheit des Landes
über Parteipolitik stellen, wären wir längst mit der Wehrdienstreform
fertig. Wir sind für das Modell, das am meisten Sicherheit bringt.
Auch die Klubobleute der SPÖ und NEOS sollten größtes Interesse an
der Sicherheit der Österreicherinnen und Österreicher haben und den
Experten vertrauen“, so Marchetti abschließend.