Wien (OTS) – Wie auch die „Servus Nachrichten“ berichtet haben,
wurden im März
2026 rund 63 Tonnen brasilianisches Rindfleisch in europäischen
Supermärkten entdeckt, das mit Antibiotika belastet war. Kontrollen
hätten daraufhin ergeben, dass Rinder in Brasilien auch mit
gesundheitsgefährdenden Wachstumshormone gefüttert werden. In
Österreich und in der EU ist das verboten, weil diese Hormone als
krebserregend für die Menschen gelten. Brasilianisches Rindfleisch
dürfte demnach nicht mehr weiter eigeführt werden, wird es aber. „Das
gefährdet direkt die Gesundheit der Konsumenten und unsere
Bundesregierung sieht tatenlos zu. Nun tritt also ein, wovor wir
immer gewarnt haben: Die ÖVP ruiniert die Bauern und gefährdet
gleichzeitig die Konsumenten. Man kann hier nicht zur Tagesordnung
übergehen. Stocker und Co sind rücktrittsreif“, ärgert sich FPÖ-
Generalsekretär Schnedlitz.
Irre: Krebserregendes Fleisch darf bis nach dem Sommer weiter
geliefert werden!
Aufgrund von „Fristenläufen“ tritt dieser Einreisestopp
allerdings erst Anfang September 2026 in Kraft. FPÖ-
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz: „Mit der Zustimmung
zum Mercosur-Handelsabkommen hat die ÖVP diesen Wahnsinn in Kraft
gesetzt – es war nicht die Bundesregierung, sondern der ÖVP-Kanzler
persönlich, der hier Bauern und Gesundheit verraten und verkauft hat.
Es gibt einen nach wie vor aufrechten Parlamentsbeschluss gegen das
Mercosur-Abkommen. Trotzdem hat ÖVP-Kanzler Stocker in Brüssel dem
Abkommen zugestimmt. Dass jetzt die Gesundheit unserer Landsleute
durch das hormonbehandelte Fleisch aus Brasilien aufs Spiel gesetzt
wird, geht auf die Kappe der ÖVP! Und mittlerweile steht fest, dass
der Parlamentsbeschluss wohl wieder nur dazu da war, dass der ÖVP-
Bauernbund die Bauern für blöd verkaufen und hinters Licht führen
kann, während die ÖVP höchstpersönlich – und keine einzig andere
Partei – Mercosur durchgewunken hat.“
Der größte Skandal sei aber, dass die EU offenbar ein
Einfuhrverbot für Fleisch aus Brasilien verhängt hat, dieses aber
erst im Herbst in Kraft tritt. Schnedlitz: „Das ist doch niemandem
erklärbar, dass hier Fleisch eingeführt wird, das Krebs hervorrufen
kann, und es dann aber über einhundert Tage – bis nach dem Sommer und
dem Ende von Grillsaison und Co – dauert, bis das Importverbot
greift. Somit sind die Österreicher weiterhin einer akuten Gefahr
durch dieses Fleisch ausgesetzt. Die österreichische Regierung muss
handeln und sicherstellen, dass Produkte, die krebserregend sind, aus
unseren Supermärkten und Lokalen sofort verschwinden – und nicht erst
in hundert Tagen“, so Schnedlitz, der abschließend festhält:
„Achtung! Diese Regierung gefährdet ihre Gesundheit. Kaufen sie bitte
Fleisch aus Österreich, auch wenn der ÖVP offenbar krebserregendes
Fleisch aus Argentinien näher ist als die heimischen Bauern.“