Wien (OTS) – Der pointierte Polit-Talk „Aktuell: Die Woche“ mit
Moderator Meinrad
Knapp , Politikberater Thomas Hofer und Meinungsforscher Peter Hajek
lässt diesen Freitag um 22:20 Uhr bei ATV und auf JOYN die politische
Woche Revue passieren. Unter anderem werden die Ergebnisse von Peter
Hajeks aktueller Meinungsumfrage diskutiert. Diesmal wollte man von
500 wahlberechtigten Österreicher:innen in einer Feldarbeit von 11.
bis 13. Mai 2026 in einer Online-Befragung wissen, wo
Einsparungsmöglichkeiten im Zuge der Budgetverhandlungen gesehen
werden. Die konkrete Fragestellung lautete: „ Im Zuge der
Budgetverhandlungen werden auch Einsparungen bei Parteien,
Politiker:innen und politischen Institutionen diskutiert. Welche der
folgenden Aussagen trifft am ehesten auf Sie zu?“
Die aktuelle Online-Umfrage von Peter Hajek Public Opinion Strategies
im Auftrag von ATV zeigt ein klares Bild: 50 Prozent der Befragten
sind der Meinung, dass die Politik zuerst bei sich selbst sparen
sollte. Weitere 23 Prozent halten Einsparungen in der Politik zwar
für richtig, sehen deren Wirkung jedoch eher als symbolisch. 14
Prozent sprechen sich dafür aus, dass Einsparungen vor allem in
großen Budgetbereichen erfolgen sollten. 7 Prozent fürchten, dass zu
starke Kürzungen bei der Politik Demokratie und Kontrolle schwächen
könnten.
Anhand der Parteipräferenz zeigt sich ein klares Muster: Mit Ausnahme
der NEOS-Wähler:innen ist bei allen Wählergruppen die Forderung am
stärksten, dass die Politik zuerst bei sich selbst sparen sollte (
FPÖ: 56 Prozent, ÖVP: 47 Prozent, Grüne: 44 Prozent, SPÖ: 42 Prozent,
NEOS: 33 Prozent). Bei der pinken Wählerschaft sind 36 Prozent der
Meinung, dass Einsparungen richtig wären, aber finanziell symbolische
Bedeutung hätten.
SPÖ- und NEOS-Wähler:innen betonen, dass Einsparungen in der Politik
vor allem symbolischen Charakter hätten (NEOS: 36 Prozent, SPÖ: 31
Prozent), ÖVP- und NEOS-Wähler:innen weisen am stärksten auf die
Wichtigkeit von Einsparungen in großen Budgetbereichen hin (NEOS: 28
Prozent, ÖVP: 20 Prozent).
Ein stärkeres Problembewusstsein hinsichtlich möglicher Auswirkungen
auf die demokratische Kontrolle zeigt sich vor allem bei den Grün-
Wähler:innen (17 Prozent), während dieses Argument in anderen
Wählergruppen nur eine untergeordnete Rolle spielt. Den zweithöchsten
Wert weisen hier die SPÖ-Wähler:innen mit 10 Prozent auf.
Meinungsforscher Peter Hajek: „Ausnahmsweise sind einmal fast alle
Wählergruppen einer Meinung: Die Politik soll zuerst einmal bei sich
selbst sparen. Jeder Zweite hängt dieser Meinung an. Da ist es egal,
ob das budgetär ins Gewicht fällt. Es geht um die Symbolik.“
„Aktuell: Die Woche“
Freitag, 22:20 Uhr bei ATV
Jederzeit im Stream auf JOYN