Wien (OTS) – Woher kommen unsere Rohstoffe morgen, wenn Erdöl keine
Option mehr
ist? Eine drängende Frage: Seit den 1970er-Jahren hat sich der
globale Ressourcenverbrauch mehr als verdreifacht. Gleichzeitig
stammen in Europa nur etwa 10 bis 12 Prozent der eingesetzten
Materialien aus Recycling. Wie gelingt der Umstieg auf eine wirklich
nachhaltige Rohstoffbasis?
Der BOKU-Podcast „Planet Shapers“ widmet sich genau diesen
Herausforderungen. In Folge 16 sprechen die Hosts Astrid Kleber und
Bernhard Vosicky darüber, wie Holz und landwirtschaftlichen
Reststoffen mithilfe von Bioraffinerie-Konzepten und Grüner Chemie
fossile Rohstoffe ersetzen und wie Abfall zur wertvollen Ressource
wird. Was nach Science-Fiction klingt, ist längst Gegenstand
intensiver Forschung und teilweise schon Realität.
Zwtl.: Fragen, die im Mittelpunkt stehen:
– Welche nachwachsenden Rohstoffe haben das größte Zukunftspotenzial?
– Welche Alltagsprodukte könnten künftig aus biobasierten Materialien
bestehen?
– Was bedeutet „Abfall als Ressource“ konkret?
– Wird heute bereits alles recycelt, was möglich wäre?
– Warum reicht Recycling allein nicht aus?
– Wie werden aus Wasserpflanzen Verpackungen oder Geschirr?
– Welche Vorteile bieten diese Materialien gegenüber herkömmlichen
Lösungen?
Zwtl.: Zu Gast im Studio:
– Antje Potthast , Institut für Chemie nachwachsender Rohstoffe, BOKU
– Marion Huber-Humer , Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft,
BOKU
– Marco Beaumont , Chemiker und „Erfinder“, BOKU
Jetzt reinhören!
Planet Shapers #16: Rohstoffe der Zukunft – was kommt nach dem Erdöl?
Ab 13. Mai 2026 auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon und YouTube.
https://boku.ac.at/oeffentlichkeitsarbeit/planet-shapers