Wien (OTS) – “Der neue Grenzterminal am Flughafen Wien steht für eine
effiziente
rot-weiß-rote Asyl- und Migrationspolitik. Im ersten Quartal 2027
wird dieser wichtige Eckpfeiler für den Außengrenzschutz in Betrieb
gehen und für mehr Sicherheit sorgen”, betont ÖVP-Klubobmann Ernst
Gödl, Bereichssprecher der Volkspartei für Sicherheit, Integration
und Migration. Der neue Grenzterminal entsteht im Rahmen der
nationalen Umsetzung des EU-Asyl- und Migrationspakts. Damit sollen
die Abwicklung von Schnellverfahren und auch rasche Zurückweisungen
gewährleistet werden – der bestehende Abschiebeterminal bleibt
gleichzeitig weiter bestehen.
Im Zuge des neuen Verfahrens an den EU-Außengrenzen kommt es zu
einer Identitäts- und Sicherheitskontrolle sowie zu einem
Gesundheitscheck sowie der Prüfung besonderer Schutzbedürfnisse.
Daran schließt dann das Asylverfahren durch das Bundesamt für
Fremdenwesen und Asyl (BFA) an. Gödl: “Wird Personen dabei die
Einreise verweigert, wird umgehend das Rückkehrverfahren und danach
die Zurückweisung eingeleitet.” Zur Anwendung kommt dieses neue
Verfahren an den sechs internationalen Flughäfen in Österreich, wobei
allein in Wien ein Grenzterminal eingerichtet wird – dort werden auch
die Verfahren von Asylsuchenden, die über Linz, Salzburg, Innsbruck,
Graz oder Klagenfurt ins Land kommen, gebündelt.
“Über den Flughafen Wien reisen jährlich rund zehn Millionen
Menschen ein und aus. Damit ist der Flughafen in Wien die wichtigste
Schengen-Außengrenze unseres Landes, die es besonders zu schützen
gilt. Und dafür stehen Innenminister Gerhard Karner und wir als
Volkspartei”, hält der ÖVP-Klubobmann abschließend fest. (Schluss)