Niemals wieder – Schülerunion Österreich bei Gedenken in Mauthausen

Wien (OTS) – Am 10.05. fand im ehemaligen Konzentrationslager
Mauthausen unter dem
Motto “Täter und Täterinnen” die 81. internationale Befreiungsfeier
im Beisein der Schülerunion Österreich statt. Die Schülerunion setzt
bei der Kranzniederlegung ein Zeichen der Erinnerungskultur.

“Für uns als Schülerunion ist klar, dass eine aktive
Erinnerungskultur vor allem bei uns Jugendlichen der erste Schritt
zur Prävention von totalitären Bewegungen ist. Gerade im 21.
Jahrhundert dürfen wir die schrecklichen Verbrechen der
Nationalsozialisten an Jüd:innen, Homosexuellen, politisch
Andersdenkenden, beeinträchtigten Personen und anderen Minderheiten
nicht vergessen. Nur durch aktives, gelebtes Gedenken bewahren wir
uns vor einer Wiederholung der Geschichte. Dieses Gedenken fängt
bereits in der Schule beim Behandeln der Thematik im
Geschichtsunterricht, bei Schulexkursionen nach Mauthausen und bei
gelebter Erinnerungskultur in Jugendvereinen an. Gerade auch die
Bildungspolitik in Österreich ist verpflichtet, dass die NS-Zeit nie
vergessen wird. Es liegt in unser aller Verantwortung, dass solche
unsäglichen Gräueltaten nie wieder passieren können. Für uns als
Schülerunion ist klar: Niemals wieder, niemals vergessen!”, so
Bundesobmann Maximilian Pech.

Die Schülerunion ist mit über 30.000 Mitgliedern die größte
Schüler:innenorganisation Österreichs, in der sich die Mitglieder
ehrenamtlich engagieren. Durch ihr vielfältiges Serviceangebot, wie
zum Beispiel dem Schulrechtsnotruf und diversen Weiterbildungen, gilt
sie als wichtige Anlaufstelle für Schüler:innen. Darüber hinaus
bringt sie ihre Forderungen in der Bundesschülervertretung (BSV) ein,
in der sie im Schuljahr 2025/26 23 von 29 Mandaten stellt. Die
Bundesschulsprecherin Hannah Scheidl kommt ebenfalls von der
Schülerunion.

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