SPÖ-Bundesbildung setzte bei Internationaler Befreiungsfeier in Mauthausen starkes Zeichen für Erinnerungskultur und Demokratie

Wien (OTS) – Die SPÖ-Bundesbildungsorganisation mit
SPÖ-Bundesbildungsvorsitzendem
und Wiener Landtagspräsident Prof. Dr. Gerhard Schmid sowie SPÖ
Bundesbildungsgeschäftsführer und Mitglied des Bundesrates Wolfgang
Markytan nahm gemeinsam mit Vertreter*innen der Wiener Parteischule
an der Internationalen Befreiungsfeier in der KZ-Gedenkstätte
Mauthausen teil. Mit der Teilnahme am internationalen Gedenken
bekräftigte die sozialdemokratische Bildungsorganisation ihr klares
Bekenntnis zu Demokratie, Antifaschismus, Menschenrechten und aktiver
historisch-politischer Bildungsarbeit. ****

Bereits im Vorfeld der Veranstaltung sprach Sozialministerin
Korinna Schumann am Grab des oberösterreichischen Widerstandskämpfers
Richard Bernaschek über die historische Verantwortung der
Sozialdemokratie im Kampf gegen Faschismus, autoritäre Entwicklungen
und gesellschaftliche Ausgrenzung. Dabei wurde die Bedeutung des
politischen Erinnerns und der demokratischen Bildungsarbeit besonders
hervorgehoben.

Die Internationale Befreiungsfeier begann mit der mehrsprachigen
Verlesung des „Mauthausen-Schwurs“ durch Jugendliche sowie der
Begrüßung durch den Vorsitzenden des Mauthausen Komitees Österreich (
MKÖ), Willi Mernyi. Im Mittelpunkt des diesjährigen Gedenkens stand
der Themenschwerpunkt „Täter und Täterinnen im Nationalsozialismus“
und die Verantwortung der Gesellschaft im Umgang mit
demokratiefeindlichen Entwicklungen in der Gegenwart.

Zu den Redner*innen zählten unter anderem der Präsident des
Comité International de Mauthausen (CIM), Guy Dockendorf. Die Feier
wurde von Mercedes Echerer und Konstanze Breitebner mehrsprachig
moderiert und von Sabine Zeller in österreichische Gebärdensprache
übersetzt.

Für die SPÖ-Bundesbildung ist die Teilnahme an der
Befreiungsfeier Teil eines umfassenden bildungspolitischen und
gesellschaftspolitischen Auftrags. Die Organisation setzt
österreichweit zahlreiche Initiativen zur Förderung demokratischer
Bildung, historischer Aufarbeitung und politischer Teilhabe um. Dazu
zählen Seminare, Zeitzeug*innenprojekte, Gedenkfahrten,
Diskussionsveranstaltungen, internationale Bildungskooperationen
sowie Programme gegen Antisemitismus, Rassismus und Extremismus.

Der SPÖ-Bundesbildungsvorsitze Professor Dr. Gerhard Schmid
unterstrich die Bedeutung einer lebendigen Erinnerungskultur und
eines konsequenten gesellschaftlichen Eintretens gegen jede Form von
Menschenfeindlichkeit und Geschichtsrelativierung. „Die Beiträge bei
der eindrucksvollen Befreiungsfeier haben deutlich vor Augen
gehalten, aus welcher vermeintlichen Normalität der Faschismus
entstanden ist und wozu Menschen fähig waren. Daher ist es unsere
heutige Pflicht, für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie soziale
Sicherheit in allen Bereichen unseres Wirkens und Lebens
einzutreten.“

„Erinnerungsarbeit ist kein Blick zurück allein, sondern ein
Auftrag für die Gegenwart und Zukunft. Demokratie muss täglich
verteidigt, vermittelt und gelebt werden. Gerade politische
Bildungsarbeit trägt Verantwortung dafür, Menschen für Solidarität,
Menschenwürde und demokratische Werte zu sensibilisieren“, betonte
Wolfgang Markytan im Rahmen der Gedenkveranstaltung. Die SPÖ-
Bundesbildung versteht die Teilnahme an der Internationalen
Befreiungsfeier in Mauthausen als wichtigen Bestandteil ihrer
kontinuierlichen Arbeit für eine offene, demokratische und
solidarische Gesellschaft sowie als klares Zeichen gegen das
Vergessen. (Schluss) ls