20 Jahre FMVÖ-Recommender-Award: Erfolgreiche Finanzinstitute brauchen Kund:innenzufriedenheit als Maßstab

Wien (OTS) – Wien, 07.05.2026 – Am Mittwoch, den 6. Mai feierte der
„Oscar der
Finanzwirtschaft“, der FMVÖ-Recommender-Award, im feierlichen Rahmen
der Österreichischen Nationalbibliothek sein 20-jähriges Jubiläum. Im
Beisein von langjährigen Wegbegleitern des Awards und hochrangigen
Vertreter:innen aus der österreichischen Finanzbranche ließ der
Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ) zwei bewegte Jahrzehnte
Revue passieren und ehrte die diesjährigen Preisträger. Die
Veranstaltung stand mit einer Keynote von Univ.-Prof. Dr. Bettina
Fuhrmann (WU Wien) unter dem Motto „Wert der Finanzkompetenz“.

Rund 180 Gratulant:innen versammelten sich am Mittwochabend im
Camineum der Nationalbibliothek in der Wiener Innenstadt, um
gemeinsam mit den Initiatoren des Awards eine Institution der
österreichischen Finanzwirtschaft zu feiern: 20 Jahre FMVÖ-
Recommender-Award. FMVÖ-Präsident Erich Mayer bedankte sich in seiner
Begrüßungsrede nicht nur bei den beiden Gründungsmitgliedern Josef
Redl und Klaus Kotek, sondern auch bei den anwesenden Vertreter:innen
der österreichischen Finanzinstitute: „Die heimischen Banken und
Versicherungen haben den FMVÖ-Recommender von der ersten Stunde an
als wichtigen Maßstab anerkannt und damit zum Erfolg der Auszeichnung
beigetragen, indem sie den Award und die Gütesiegel in ihre
Unternehmenskommunikation eingebunden haben. Die Bewertungen durch
8.000 Kund:innen geben ein authentisches Bild darüber, wie
empfehlenswert Banken und Versicherungen aus Sicht ihrer Kund:innen
sind. So konnten wir erreichen, dass Kund:innenorientierung noch mehr
zu einem wesentlichen Faktor für den Geschäftserfolg wurde.“

Als Basis für den FMVÖ-Recommender-Award dient eine Umfrage, die
vom Marktforschungsinstitut Telemark Marketing im ersten Quartal 2026
unter 8.000 Kund:innen von Banken und Versicherungen durchgeführt
wurde. Zur Ermittlung der Gewinner kommt seit Beginn der Net Promoter
Score (NPS), also die Messung der Weiterempfehlungsbereitschaft, zur
Anwendung. Studienleiter und FMVÖ-Vorstandsmitglied Robert Sobotka
interpretierte die Ergebnisse im Jubiläumsjahr wie folgt: „Obwohl die
durchschnittliche Weiterempfehlungsbereitschaft bei den Banken und
Versicherungen nur geringfügig gegenüber dem Vorjahr – von 18,4 % auf
19,6 % bei den Banken und von 18,2 % auf 18,6 % bei den
Versicherungen – angestiegen ist, erleben wir 2026 einen deutlichen
Zuwachs auf 31 Gütesiegel gegenüber 24 in 2025. Vor allem bei den
Banken konnten wir heuer zahlreiche Institute mit einem exzellenten
Gütesiegel auszeichnen, bei den Versicherungen haben hingegen nur
zwei die NPS-Schwelle von 30 % überschritten.“

Zwtl.: Serien- und Überraschungssieger

Keine Änderung gegenüber dem Vorjahr gab es bei den
österreichweit tätigen Banken und Versicherungen: So erhielt die
Erste Bank mit einem Respektabstand den FMVÖ-Recommender-Award in der
Kategorie „Großbanken“, den ersten Platz bei den „bundesweiten
Versicherungen“ konnte die GRAWE behaupten. Gleich drei der
„überregionalen Banken“ sicherten sich dank deutlicher Zuwächse bei
der Kundenzufriedenheit ein exzellentes Gütesiegel, als Sieger der
Kategorie ging in diesem Jahr die HYPO NOE Landesbank für
Niederösterreich und Wien hervor. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei
den Regionalbanken, wo ebenfalls drei exzellente und auch vier
hervorragende Gütesiegel vergeben wurden. An die Spitze setzen konnte
sich die Volksbank Salzburg, die sich auch über den höchsten NPS-Wert
unter den Banken freuen darf. Bei den Landesversicherungen gab es
einen Wechsel an der Spitze, die aber wie im Vorjahr in
westösterreichischer Hand bleibt: Die Vorarlberger Landes-
Versicherung erzielte ein exzellentes Gütesiegel und den Kategorie-
Sieg. Bei den Direkt- und Spezialversicherungen gibt es mit der ARAG
einen Newcomer als Gewinner des FMVÖ-Recommender-Awards, die mit
einem satten NPS-Zuwachs von 27 % auch den Sonderpreis „Aufsteiger
des Jahres“ gewann.

Neben den sechs Recommender-Award-Kategorien und dem „Aufsteiger
des Jahres“ zeichnet der FMVÖ besondere Leistungen in der
Kundenzufriedenheit mit eigenen Sonderpreisen aus. Gleich zwei
Raiffeisen Landesorganisationen konnten hier reüssieren: Die
Raiffeisenlandesbank Steiermark wurde als „Bank mit der besten
Kund:innenberatung“ und die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich als
„Bank mit dem besten Kund:innenservice“ geehrt. „Versicherung mit der
besten Kund:innenberatung“ wurde im Jubiläumsjahr die Wiener
Städtische Versicherung und „Versicherung mit dem besten
Kund:innenservice“ die Zürich Versicherung. Über einen ex aequo
Gewinn als „Versicherung mit dem besten Schadensmanagement“ kann sich
der Vorjahressieger Niederösterreichische Versicherung gemeinsam mit
der Oberösterreichischen Versicherung freuen.

Zwtl.: Finanzwissen als Kern von Finanzkompetenz

Neben den Auszeichnungen erlebten die Gäste ein buntes Programm,
das von Auftritten der A-cappella-Band „Das wird super“ umrahmt
wurde. Zum Motto der Veranstaltung „Wert der Finanzkompetenz“ sprach
Univ.-Prof. Bettina Fuhrmann, Leiterin des Instituts für
Wirtschaftspädagogik an der WU Wien. „Das Verstehen finanzieller
Problemstellungen setzt Finanzwissen voraus. Je umfangreicher und
vernetzter dieses Wissen ist, umso besser lassen sich Situationen
analysieren. Deshalb bildet Finanzwissen den Kern von
Finanzkompetenz.“ Die Forschung zeigt eindeutig, dass ein höheres
Niveau an Finanzwissen mit einem höheren finanziellen Wohlbefinden
einhergeht. „Wissen allein macht aber noch nicht kompetent – es
braucht (Lern-)Erfahrungen, die das Selbstvertrauen stärken, dass man
das Wissen auch erfolgreich umsetzen kann“, so die Keynote-Speakerin.

Kurze Impulse kamen von Vertretern von Accenture, New Frontier
Innova und willhaben. Klaus Hermetschläger (Managing Director
Insurance CEE) und Andreas Weiss (Associate Director Financial
Services Austria) von Accenture sprachen über die Frage, ob die Gen Z
wirklich Banken und Versicherungen meidet oder ob ihre Erwartungen
bislang schlicht nicht in der bestehenden Branchenlogik ankommen und
verstanden wurden. Dabei gingen sie auch darauf ein, woran Banken und
Versicherungen konkret erkennen, ob sie gerade an den Bedürfnissen
der Gen Z vorbeireden und wo aus Sicht von Accenture die größte
Übersetzungslücke liegt. „Spitzenplätze im NPS erfordern heute eine
durchgängig starke digitale Erfahrung, echte Personalisierung und ein
digitales Leistungsangebot, das klassisches Banking übertrifft“,
betonte Gregor Bierent, CEO New Frontier Innova. „Kunden wollen von
ihrer Bank gekannt, nahtlos begleitet und im Alltag aktiv unterstützt
werden. Dies ermöglichen wir mit Fintense, unserer Digital Banking
Plattform.” Jochen Schneeberger, Sales Director Digital Advertising
bei willhaben, erläuterte, dass Vertrauen und Matchmaking die
wichtigsten Währungen im Finanzmarketing sind: „Dass willhaben nun
auf radikale User Centricity, weniger Werbedichte und konsequente
Relevanz setzt, ist für die Kommunikation in der Finanzwelt ein
echtes Upgrade. Native Formate bieten die Chance, Finanzthemen
organisch und treffsicher zu platzieren. Für Finanzdienstleister
bedeutet das: Echte Berührungspunkte statt bloßer Klicks. Ein
rigoroser Schritt, der die Werbewirkung massiv steigert.“

Mit dem Medienpartner KURIER , der von Herausgeberin Martina
Salomon vertreten wurde, sprachen die Moderator:innen Sigrid Spörk
und Paul Leitenmüller über die langjährige Medienkooperation zwischen
dem Verband und der Tageszeitung, aber auch über die Bedeutung der
Finanzbranche für den Wirtschaftsstandort Österreich: „Ich würde mir
wünschen, dass die Politik den Finanzmarkt ernster nimmt und weniger
als Feind und Melkkuh betrachtet. Ein erster kleiner Schritt
geschieht jetzt immerhin mit der Reform der betrieblichen
Pensionskassen“, so die KURIER-Herausgeberin.

Zwtl.: Die Unterstützer des FMVÖ-Recommender-Awards 2026

Partner: Accenture, New Frontier, willhaben, Zürich Versicherung,
coeo-Inkasso, Cancom, Demner, Merlicek & Bergmann, Donau
Versicherung, Falstaff, GRAWE, Niederösterreichische Versicherung,
Oberösterreichische Versicherung, Raiffeisen Bank International,
Wiener Städtische Versicherung; Medienpartner: KURIER, Leadersnet,
ForumF; Studienpartner: Telemark Marketing

Über den Finanz-Marketing Verband Österreich (FMVÖ)

Der Finanz-Marketing Verband Österreich fungiert seit dem Jahr
1990 als Plattform für Marketing-, Kommunikations- und
Vertriebsverantwortliche der Banken- und Versicherungsbranche in
Österreich. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Austausch zu
aktuellen Branchenthemen, bspw. durch die Organisation regelmäßiger
Veranstaltungen, aber auch der Erfahrungsaustausch und Networking
unter Mitgliedern nimmt einen breiten Rahmen ein. Mit dem „FMVÖ-
Recommender-Award“, bei dem alljährlich die Zufriedenheit der
Kund:innen österreichischer Banken und Versicherungsunternehmen
erhoben wird, hat der FMVÖ im Jahr 2007 ein wertvolles Marketingtool
für die Branche ins Leben gerufen. In Kooperation mit der REGAL
Verlagsgesellschaft erscheint der wöchentliche ForumF Newsletter (
www.forumf.at ), der die österreichische Finanzwirtschaft über ein
breites Spektrum an aktuellen Marketing- und Innovationsthemen auf
dem Laufenden hält. www.fmvoe.at