VP-Zopf: „Korrekte und unbeeinflusste Arbeit der Polizei erneut bestätigt!“

Wien (OTS) – Im Rahmen des Pilnacek-Untersuchungsausschusses wurde
heute ein
Ermittler des Landeskriminalamts Niederösterreich zu möglichen
politischen Einflussnahmen auf die Ermittlungen rund um den Tod von
Christian Pilnacek befragt.

ÖVP-Fraktionsmitglied Bettina Zopf hielt nach der Befragung fest,
dass sich ein bereits mehrfach gewonnenes Bild erneut bestätigt hat:
„Auch heute hat zum x-ten Mal eine Auskunftsperson betont, dass
keinerlei Wahrnehmungen hinsichtlich politischer Einflussnahme
vorlagen“, so Zopf. Es sei kein Vorgesetzter an ihn herangetreten, um
Vorgaben zur Durchführung von Ermittlungen zu machen. Ebenso habe es
während der Ermittlungen keinen Kontakt zu politischen
Entscheidungsträgern gegeben.

In Bezug auf die Zuständigkeit der Ermittlungen unterstrich die
Auskunftsperson, dass es sich bei der verstorbenen Person um eine
Person des öffentlichen Lebens gehandelt habe. „Daher war es gängige
Praxis, dass das Landeskriminalamt die Ermittlungen übernimmt“,
betont Zopf.

Auch zu möglichen Versäumnissen bei den Ermittlungen am Fundort
habe der Zeuge keine Wahrnehmungen bestätigt. Vielmehr hat dieser die
Polizeiarbeit als effizient beschrieben: „Innerhalb kurzer Zeit ist
ein großes Volumen an Erkenntnissen gewonnen und letztlich auch
richtig bewertet worden“, stellt die Abgeordnete klar.

Ein weiterer Punkt der Befragung betraf erneut das private
Mobiltelefon von Christian Pilnacek. Laut Aussage des Zeugen stellte
dieses weder für das Landeskriminalamt Niederösterreich noch für die
Staatsanwaltschaft Krems ein Beweismittel dar. „Das Gerät ist, so die
Auskunftsperson, von Pilnacek freiwillig an einem von ihm gewählten
Ort zurückgelassen worden und hat sich nicht beim Leichnam befunden.
Aus diesem Grund ist keine Sicherstellung erfolgt“, so Zopf, die
erneut ein rasches Ende des sich wiederholenden Polizei-Bashings
fordert. (Schluss)