Wien (OTS) – „NEOS-Generalsekretär Hoyos verdreht die Tatsachen. Bei
den von ihm
angesprochenen weitergeleiteten Informationen handelte es sich um
eine schlichte Liste aller Bewerberinnen und Bewerber, die den
formalen Kriterien entsprochen haben. Es fand keinerlei Reihung oder
Wertung der Kandidaten statt. Das Auswahlverfahren lag also voll und
ganz im Verantwortungsbereich der NEOS. Und auch NEOS-Generalsekretär
Hoyos muss eingestehen: Würde sich der vorliegende Fall um eine
andere Partei drehen – ganz gleich, welche – könnte nichts und
niemand die zornigen Aufschreie zahlreicher NEOS-Abgeordneter im Zaum
halten. Nur bei dem langjährigen Abgeordneten Loacker aus den eigenen
pinken Reihen bleibt die sonst so laute Kritik erstaunlich leise“,
reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die
Aussagen des NEOS-Generalsekretärs Douglas Hoyos.
„Es geht nicht darum, das Nominierungsrecht der NEOS infrage zu
stellen. Uns geht es nur um die Art und Weise, wie die NEOS mit dem
Nominierungsrecht umgegangen sind. Wir werden es uns nicht nehmen
lassen, die Doppelmoral, die die NEOS bei Postenbesetzungen an den
Tag legen, aufzuzeigen. Die NEOS stellen sehr hohe Ansprüche an
andere Parteien und kommunizieren das auch laut und deutlich. Diese
Ansprüche umgekehrt auch auf pinke Besetzungen anzuwenden und ebenso
klar zu kommunizieren, ist nur folgerichtig. Und ob und wie die NEOS
argumentieren können, eine qualifizierte Frau mit langer Erfahrung
einem Parteifunktionär nachzureihen, müssen die NEOS selber
entscheiden“, so Marchetti abschließend.