Wien (OTS) – Der aktuelle Bericht des Stadtrechnungshofs zu den
Wiener
Kindergärten hält mehrere Empfehlungen fest, die großteils bereits
initiiert oder in Evaluierung sind. Die Kindergarten-Förderungen sind
Teil des Reformprozesses „Kindergarten neu denken“, durch den auch
das Fördersystem in den nächsten Jahren umfassend reformiert wird.
Zur aktuellen Debatte um die Erkenntnisse des Berichts hält NEOS
Bildungssprecherin Dolores Bakos fest: „Die ÖVP sucht Skandale, wo
keine sind. Es waren wir NEOS, die 2023 zum ersten Mal eine
Kostenrechnung im Kindergarten aufgestellt haben – und der
Rechnungshof bestätigt, dass wir drei von vier seiner Empfehlungen
bereits initiiert haben.“
Zwtl.: Kindergarten neu denken – auch das Fördersystem
Die Reform der Förderungen ist einer der Grundpfeiler von Bettina
Emmerlings Reform „Kindergarten neu denken“. Ziel ist ein faires und
transparentes Fördersystem, in dem die Herausforderungen –
Sprachförderung, Inklusion, besonderer Förderbedarf – gerechter
zwischen städtischen und privaten Trägern verteilt werden. Insgesamt
geht es um eine Angleichung der zwei Systeme, mehr Fairness für die
Eltern und klare Mindeststandards.
„Wir NEOS nehmen den Kindergarten als erste Bildungseinrichtung
ernst. Darum stärken wir die Sprachförderung und Inklusion im
Kindergarten – und arbeiten an einer Strukturreform, die auch das
Fördersystem weiterentwickelt“, so Bakos weiter.
Zwtl.: ÖVP schläft, NEOS liefert
Zudem weist Bakos darauf hin, dass die ÖVP in der Bundesregierung
Möglichkeiten gehabt hätte, die Elementarpädagogik in ganz Österreich
weiterzuentwickeln:
„Der Vergleich macht sicher: Während es unter einem
Bildungsminister Polaschek Stillstand gab, investieren NEOS in den
Kindergarten – z. B. durch das zweite verpflichtende
Kindergartenjahr. Und auch in Wien machen wir das, was die ÖVP in
jeder ihrer Regierungsbeteiligungen verschläft, wenn sie in
Verantwortung ist: Mit der Reform ‘Kindergarten neu denken’ machen
wir das Fördersystem fairer und transparenter – im Sinne der
Steuerzahler, aber auch aller Eltern und Kinder“, schließt Bakos.