Zwtl.: Welt-Asthma-Tag 2026: Anlass und Ziel
Der Welt-Asthma-Tag , der jährlich am ersten Dienstag im Mai auf
Initiative der Global Initiative for Asthma (GINA) begangen wird,
rückt Asthma als eine der häufigsten chronischen Erkrankungen
weltweit in den Fokus und setzt wichtige Impulse für Prävention und
Versorgung.
Das Motto 2026 – „Zugang zu entzündungshemmenden
Inhalationstherapien für alle Menschen mit Asthma – weiterhin ein
dringender Bedarf“ – macht deutlich, dass eine gute
Krankheitskontrolle und die Vermeidung von Exazerbationen
entscheidend vom umfassenden Zugang zu evidenzbasierten Therapien
abhängen.
Zwtl.: Asthma in Österreich: Verbreitung und Versorgung
Auch in Österreich stellt Asthma eine erhebliche, oft
unterschätzte gesundheitliche und gesellschaftliche Herausforderung
dar. Die Prävalenz von Asthma wird in den verfügbaren Datenquellen
unterschiedlich ausgewiesen. Zusammengefasste Schätzungen deuten
jedoch auf eine Prävalenz von rund 5 % hin, was in Österreich etwa
470.000 betroffenen Personen entspricht. Besonders hoch ist die
Prävalenz bei den 40- bis 65-Jährigen, also in einer Phase hoher
Erwerbstätigkeit. Während allergisches Asthma häufig bereits im
Kindesalter beginnt, betrifft nicht-allergisches Asthma vor allem
Erwachsene. Laut den aktuellsten Daten der Statistik Austria für das
Jahr 2024 zählen Asthma-Hospitalisierungen zu den besonders
spitalsressourcenintensiven Aufenthalten und betreffen überwiegend
Menschen im erwerbsfähigen Alter, wodurch sowohl das
Gesundheitssystem als auch die Arbeitswelt überdurchschnittlich
belastet werden.
Zwtl.: Auswirkungen auf Arbeitswelt und Lebensqualität
Chronische Atemwegserkrankungen haben in Österreich nicht nur
eine hohe gesundheitliche, sondern auch eine relevante arbeitsmarkt-
und gesundheitspolitische Bedeutung. Atemwegserkrankungen zählen zu
den wesentlichen Ursachen krankheitsbedingter Fehlzeiten, während
gleichzeitig Präsentismus – das Arbeiten trotz Krankheit – zunimmt
und langfristige Folgekosten verursachen kann. Für Asthma ist gut
belegt, dass insbesondere unkontrollierte Krankheitsverläufe die
Lebensqualität der Betroffenen deutlich einschränken und mit einer
erheblichen Belastung für das Gesundheitssystem einhergehen. Die
Daten unterstreichen den Bedarf an einer wirksamen, koordinierten und
frühzeitigen Versorgung.
Zwtl.: Rauchen als zentraler Risikofaktor
Ein wesentlicher Risikofaktor für Asthma ist das Rauchen, da es
entzündliche Prozesse in den Atemwegen verstärkt und die
Symptomkontrolle deutlich verschlechtert. Während der Tabakkonsum bei
Männern in Österreich rückläufig ist oder stagniert, zeigt sich bei
Frauen seit Jahren ein gegenläufiger Trend: Der Anteil rauchender
Frauen ist gestiegen – insbesondere bei Frauen zwischen 30 und 64
Jahren sowie in höheren Altersgruppen. Diese Entwicklung ist aus
Sicht der Asthma-Prävention und -Versorgung von hoher Relevanz und
erfordert gezielte präventive und versorgungsstrategische Maßnahmen.
Zwtl.: Asthma und Geschlecht: Verschiedene Bedürfnisse,
unterschiedliche Herausforderungen
Frauen sind häufiger von Asthma betroffen als Männer – und die
Erkrankung zeigt sich bei ihnen oft anders. Hormonelle Veränderungen
im Laufe des Lebens, etwa während der Pubertät, einer Schwangerschaft
oder der Wechseljahre, können Asthma beeinflussen und die Kontrolle
der Symptome erschweren. Zudem führen körperliche Unterschiede, wie
ein geringeres Lungenvolumen, dazu, dass Atembeschwerden bei Frauen
teilweise früher auftreten oder intensiver wahrgenommen werden.
Häufig wird Asthma bei Frauen dennoch später erkannt. Das
unterstreicht die Bedeutung von mehr Bewusstsein für
geschlechtsspezifische Unterschiede in Diagnostik und Behandlung.
Studien zeigen zudem, dass Frauen bei bestimmten modernen Therapien –
insbesondere bei schwerem Asthma – sehr gut ansprechen können, was
die Chancen auf eine bessere Krankheitskontrolle deutlich erhöht.
Anlässlich des Welt-Asthma-Tages 2026 wird deutlich: Eine
nachhaltige Verbesserung der Asthmaversorgung in Österreich erfordert
frühe Diagnostik, wirksame Prävention – einschließlich gezielter
Rauchentwöhnung – sowie den konsequenten Einsatz der in Österreich
verfügbaren Therapieoptionen, um die Krankheitslast für Betroffene
und das Gesundheitssystem langfristig zu reduzieren
Zwtl.: Über GSK
GSK ist ein globales Biopharma-Unternehmen, das Wissenschaft,
Technologie und Talent vereint, um Krankheiten gemeinsam einen
Schritt voraus zu sein. Erfahren Sie mehr unter www.gsk.com/about-us
.
Kontakt: Dr. Philipp Günzl,Head of Medical Affairs Specialty,
[email protected]
Hinweis: Für medizinischen Rat fragen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Referenzen sind auf Anfrage erhältlich.