Wien (OTS) – Die angekündigte Erhöhung der OPEC+-Förderquoten werde
an den
Zapfsäulen kaum Entlastung bringen. Solange die Straße von Hormuz
blockiert sei, blieben zusätzliche Fördermengen weitgehend Theorie.
Auch die Ankündigung der Vereinigten Arabischen Emirate, nach ihrem
Austritt aus dem Ölverbund mehr zu fördern, ändere daran nichts, denn
was nicht exportiert werden könne, senke keinen Preis.
Diese Entwicklungen kritisierten heute der FPÖ-Energiesprecher
NAbg. MMMag. Dr. Axel Kassegger und sein Stellvertreter NAbg. Mag.
Paul Hammerl, MA. „Die Bundesregierung darf den Menschen nicht länger
vorgaukeln, dass sie den weltpolitischen Entwicklungen völlig
handlungsunfähig ausgeliefert ist. Österreich kann den Weltmarkt
nicht kontrollieren – aber die eigene Steuerlast sehr wohl“, so die
beiden FPÖ-Energiesprecher.
Die beiden Abgeordneten fordern daher ein sofortiges
Entlastungspaket: die Abschaffung der nationalen CO2-Bepreisung und
eine Halbierung der Mineralölsteuer auf Benzin und Diesel.
„Hohe Spritpreise treffen nicht nur Autofahrer an der Zapfsäule.
Sie verteuern Transporte, Lebensmittel, Dienstleistungen,
Lieferketten und damit das tägliche Leben in nahezu allen Bereichen.
Wer Sprit künstlich verteuert, heizt die Inflation weiter an und
nimmt den Menschen Kaufkraft“, betonten die beiden Energiesprecher.
„Die CO2-Bepreisung gehört abgeschafft und die Mineralölsteuer
halbiert. Alles andere ist eine wirkungslose Showpolitik, aber
keinesfalls eine echte Entlastung. Die Menschen brauchen jetzt keine
symbolischen OPEC-Beschlüsse, sondern spürbar niedrigere Preise“, so
Kassegger und Hammerl abschließend.