FPÖ/FA – Rösch: „Schluss mit politisch geduldeter Altersarmut bei Frauen!“

Wien (OTS) – Anlässlich des Tags der Arbeit erneuerte der
Bundesobmann der
Freiheitlichen Arbeitnehmer (FA) Bernhard Rösch seine Kritik an der
Politik der Bundesregierung, die er als zutiefst frauen- und
leistungsfeindlich bezeichnete. Während andere Parteien den Tag der
Arbeit für Eigenlob und leere Phrasen missbrauchen würden, rücken die
Freiheitlichen Arbeitnehmer die wahren Heldinnen des Alltags in den
Mittelpunkt: Die Frauen Österreichs. Sie seien es, die das Land am
Laufen halten, aber von der aktuellen Politik systematisch im Stich
gelassen und bestraft werden.

„Wir widmen diesen Tag jenen Frauen, die unser Land stützen und
trotzdem von der Regierung vergessen werden. Ob im Beruf, bei der
Kindererziehung oder in der häuslichen Pflege – es sind in
überwältigender Mehrheit die Frauen, die das soziale Gewissen unserer
Gesellschaft schärfen und eine enorme Doppel- oder Dreifachbelastung
stemmen. Doch statt Anerkennung und Sicherheit erhalten sie prekäre
Verhältnisse und die bittere Aussicht auf Altersarmut. Das ist ein
unhaltbarer Zustand“, kritisierte Rösch.

Die Zahlen würden eine dramatische Sprache sprechen. Für den FA-
Bundesobmann sei es eine Schande, dass Armut politisch geduldet und
überwiegend weiblich sei. „Fast 1,7 Millionen Menschen sind
armutsgefährdet, und der Großteil davon sind Frauen – und das, obwohl
sie hart arbeiten! Sie werden durch eine mangelhafte und ideologisch
blockierte Infrastruktur bei der Kinderbetreuung systematisch in die
Teilzeitfalle gedrängt. Diese Politik nimmt sehenden Auges in Kauf,
dass der Weg vieler Frauen direkt in eine Pension unter der
Armutsgrenze führt“, so Rösch.

Besonders alarmierend sei die wirtschaftliche Abwärtsspirale, die
den Druck auf Frauen weiter erhöhe. „Wenn bereits jede sechste Firma
darüber nachdenkt, Österreich den Rücken zu kehren, dann ist das ein
Alarmsignal höchsten Grades. Dieser Aderlass trifft den Mittelstand
ins Mark und vernichtet genau jene Arbeitsplätze, auf die Frauen
angewiesen sind. Angesichts dieser desaströsen Bilanz ist es an
Zynismus nicht zu überbieten, wenn sich Regierungsmitglieder bald
wieder zum Muttertag mit geheuchelten Dankesworten melden. Wer Frauen
das ganze Jahr über derart im Stich lässt, braucht im Mai keine
Sonntagsreden zu halten!“

Abschließend stellte Rösch klar, dass die Finanzierung für eine
echte Entlastungspolitik längst vorhanden sei – sie werde nur falsch
eingesetzt. „Die ständige Ausrede, es sei kein Geld da, ist eine
bewusste Täuschung der Bevölkerung. Die Antwort liegt im System
selbst: Fangen wir endlich an, bei den aufgeblähten Kammerstrukturen,
den unzähligen parteinahen NGOs und den intransparenten Förderungen
für politische Vereine zu sparen. Jeder Euro, der in diesem
politischen Speckgürtel versickert, fehlt bei unseren Frauen,
Familien und letztlich bei der Stärkung unseres Wirtschaftsstandorts.
Wir fordern eine Politik, die Leistung anerkennt und sicherstellt,
dass Erziehungs- und Pflegezeiten nicht direkt in die Armutsfalle
führen!“