FCG-Behindertenvertrauenspersonen-Konferenz im Zeichen einer inklusiveren Arbeitswelt

Wien (OTS) – Nach dem erfolgreichen Auftakt im Vorjahr fand am 30.
April 2026 die
zweite Ausgabe der Behindertenvertrauenspersonen-Konferenz der
Fraktion Christlicher Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter im ÖGB (
FCG) statt. Erneut kamen zahlreiche Behindertenvertrauenspersonen aus
ganz Österreich in Wien zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und
konkrete Verbesserungen für eine inklusive Arbeitswelt zu
diskutieren.

Zentrale Themen waren dabei barrierefreie Arbeitsumgebungen,
flexible Arbeitszeitmodelle sowie ein stärkeres Bewusstsein für die
Anliegen von Menschen mit Behinderungen und schweren Erkrankungen,
wie etwa Krebs, in den Betrieben. Die Veranstaltung bot Raum für
praxisnahe Diskussionen und neue Impulse.

FCG-Bundesvorsitzende und ÖGB-Vizepräsidentin Abg. z. NR Romana
Deckenbacher zog eine positive Bilanz: „Nach der erfolgreichen
Premiere im Vorjahr zeigt sich heuer noch deutlicher, wie wichtig
Vernetzung und Austausch sind. Die Behindertenvertrauenspersonen
leisten tagtäglich unverzichtbare Arbeit. Unser Ziel ist es, ihre
Rahmenbedingungen weiter zu verbessern und Inklusion in der
Arbeitswelt konsequent voranzutreiben. Unser Ziel ist eine FAIRE
ARBEITSWELT FÜR ALLE!“

Für den fachlichen Input sorgten hochkarätige Expertinnen und
Experten aus unterschiedlichen Bereichen:

– Abg. z. NR Heike Eder

– Mag. Florian Slansky (Bundesbehindertenanwaltschaft)

– Mag. Heinz E. Pfeifer, MSc (Blinden- und Sehbehindertenverband)

– Werner Rosenberger, MSc (Hilfsgemeinschaft der Blinden und
Sehschwachen)

– Dipl.Soz. Christian Zehetgruber (VIDEBIS)

– Mag. (FH) Doris Lang-Lepschy (Österreichische Krebshilfe Wien)

– Herbert Valentan und Beate Stocker (ARGE BVP)

„Eine barrierefreie Arbeitswelt entsteht nicht von heute auf
morgen, sondern ist ein fortlaufender Prozess und unser langfristiges
Ziel. Die heutige Konferenz hat gezeigt, wie viel Engagement und
Expertise bereits vorhanden sind. Wir wollen allen Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern die Chance geben, ihre Potenziale zu entfalten und
echte Teilhabe im Berufsleben ermöglichen – unabhängig von ihren
körperlichen und gesundheitlichen Herausforderungen“, hielt
Bundesvorsitzende Romana Deckenbacher abschließend fest.