Außenministerin Meinl-Reisinger: Entwicklungszusammenarbeit bringt Perspektiven vor Ort und Chancen für Österreich

Wien (OTS) – Im Rahmen der Erarbeitung der Afrikastrategie der
Bundesregierung hat
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger heute den
entwicklungspolitischen Beirat zusammengebracht. Ziel war es,
Österreichs gebündelte Expertise aus Entwicklungszusammenarbeit,
Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Verwaltung in die
Strategie einfließen zu lassen.

„ Die Erarbeitung der Afrikastrategie braucht fachliche Expertise
und einen klaren Blick auf gemeinsame Chancen, Herausforderungen und
Interessen, um moderne Partnerschaften mit afrikanischen Staaten
aufzubauen. Dass die Mitglieder des entwicklungspolitischen Beirats
ihre Perspektiven und ihr Wissen in diesen Prozess einbringen, ist
dafür ein immens wertvoller Beitrag. Entwicklungszusammenarbeit
schafft Perspektiven vor Ort, stärkt Österreichs Partnerschaften und
ist ein unverzichtbarer Teil einer vorausschauenden Außenpolitik “,
betont Außenministerin Meinl-Reisinger.

In einem konstruktiven Dialog wurden die Ausgestaltung der
Partnerschaft mit den Ländern Afrikas sowie die daraus entstehenden
Chancen diskutiert. Was auf dem afrikanischen Kontinent passiert,
betrifft auch Europa und Österreich unmittelbar – wirtschaftlich,
sicherheitspolitisch und gesellschaftlich. Die Afrikastrategie soll
daher die partnerschaftliche Zusammenarbeit in Bereichen wie
Wirtschaft, Sicherheit, Stabilität und nachhaltige Entwicklung weiter
stärken.

„ Österreichs Sicherheit, Stabilität und Wohlstand enden nicht an
der Staatsgrenze. Wer Krisen dort entgegenwirkt, wo sie entstehen,
investiert in Frieden, Perspektiven und verlässliche Partnerschaften
– und damit auch in Österreichs Zukunft “, so Außenministerin Beate
Meinl-Reisinger.

Zu den Mitgliedern des Beirats zählen der Generalsekretär des
Österreichischen Roten Kreuzes, Michael Opriesnig, der
Regierungskoordinator für den Ukraine-Wiederaufbau, Wolfgang
Anzengruber, die designierte Direktorin der Florence School of
Transnational Governance am Europäischen Hochschulinstitut, Johanna
Mair, der Mitbegründer und Vorsitzende der Europäischen
Stabilitätsinitiative, Gerald Knaus sowie der Vizepräsident der
Caritas Österreich und Caritasdirektor der Erzdiözese Wien, Alexander
Bodmann. Weitere Mitglieder aus dem akademischen Bereich sind Gerti
Kappel von der Fakultät für Informatik an der TU Wien und Michael
Hauser vom Institut für Entwicklungsforschung an der BOKU. Social
Entrepreneur Gregor Demblin, ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober und
die ehemalige Sonderbeauftragte der Bundesregierung für humanitäre
Hilfe, Annelies Vilim, komplettieren den Beirat.