Städtebund lobt konstruktive Gespräche bei Reformpartnerschaft Bildung

Wien (OTS) – Fachausschuss für Bildung tagt aktuell in Amstetten,
Themen u.a.
Reformpartnerschaft, Schulpsychologie, Suspendierungsbegleitung,
Forschungsinitiativen in Schulen und Kindergärten

Seit Ende August 2025 tagen Vertreter*innen von Bund, Ländern,
Städten und Gemeinden und erarbeiten im Rahmen der
Reformpartnerschaft Bildung in mehreren Untergruppen Maßnahmen, um
mehr Synergie, Effizienz und klare Zuständigkeiten im Bildungssystem
zu schaffen. Bis zum Sommer sollen konkrete Ergebnisse vorliegen.

Dazu Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger : „Seit Monaten
wird intensiv an Reformvorschlägen gearbeitet. Die
Reformpartnerschaft bietet die Möglichkeit, Strukturen im
Bildungsbereich zu verbessern, Kompetenz-Zersplitterung abzubauen und
Qualität sowie Chancengerechtigkeit zu erhöhen. Städte und Gemeinden
leisten hier einen wesentlichen Beitrag. Ich bin zuversichtlich, dass
gute, gemeinsame Lösungen erzielt werden können.“

Ein gemeinsamer Austausch findet zudem mit dem Generalsekretär
des Bildungsministeriums Alexander Huber statt. Er berichtete über
aktuelle und geplante Vorhaben und Projekte des Bildungsministeriums.

Schulpsychologe Niels Dopp , Leiter der AHS-Beratungsstelle für
Schulpsychologie in Wien spricht über aktuelle Herausforderungen aus
Sicht der Schulpsychologie, die von Krisensituationen, Gewalt und
Mobbing, über Suspendierungen bis hin zum Umgang mit Smartphones und
Social Media reichen.

Lydia Glaser , Projektmanagerin von Young Science im OeAD (
Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) stellt
Projekte und Initiativen vor, die zum Ziel haben, Wissenschaft für
Kinder hautnah erlebbar zu machen und die Neugier für Forschung zu
wecken.

Markus Benesch, Gruppenleiter im Bildungsministerium informiert
über die ab 1. September 2026 verpflichtende
Suspendierungsbegleitung. Damit soll die Zahl der Suspendierungen von
Schülerinnen und Schülern verringert, Schulabbrüche verhindert und
die Qualität sowie das Klima an Schulen nachhaltig verbessert werden.

Mit Karoline Mitterer vom KDZ-Zentrum für Verwaltungsforschung,
diskutieren die Teilnehmer:innen über die im Rahmen der
Reformpartnerschaft geplante Personalkostenerhebung. Diese soll eine
bessere Einschätzung der Ausgabentransparenz bestimmter
Personalgruppen in den Bereichen Elementarpädagogik,
allgemeinbildende Pflichtschulen sowie außerschulische Tagesbetreuung
ermöglichen.

Abgerundet wird das Programm des Fachausschusses durch den Besuch
der Niederösterreichischen Landesausstellung „Wenn die Welt Kopf
steht – Mensch. Psyche. Gesundheit.“ im Landesklinikum Mauer.