Wien (OTS) – „Es ist gut, dass ZARA weiterarbeiten kann – der
öffentliche Druck
hat gewirkt. Aber diese Situation hätte es nie geben dürfen. Wenn
diese Bundesregierung zuerst ankündigt, eine zentrale
Opferschutzstelle ins Aus zu treiben, nur um wenige Tage später ihre
kurzfristige Finanzierung zu verkünden, ist das kein
verantwortungsvolles Regierungshandeln“, reagiert Meri Disoski auf
das Regierungschaos rund um die Beratungsstelle ZARA.
Disoski kritisiert, dass ZARA künftig mit weniger Mitteln
auskommen muss: „Das ist ein fatales Signal im Kampf gegen Hass im
Netz und digitale Gewalt, besonders für Frauen. Das Grundproblem
bleibt: Eine Ministerin streicht, andere müssen einspringen. So sieht
kein funktionierender Gewaltschutz aus. ZARA braucht eine langfristig
gesicherte Finanzierung, denn Opferschutz ist keine
Verhandlungsmasse.“