Salzburg (OTS) – Ab sofort leiten Marie Stenitzer (VSStÖ), Raphaela
Vitzthum (GRAS)
und Maja Münch (VSStÖ) die ÖH Uni Salzburg. Zwischen den beiden
Fraktionen gibt es ein Arbeitsübereinkommen.
Ziel der neuen Koalition ist es, durch aktive Vertretungsarbeit
konkrete Verbesserungen im Alltag der Studierenden zu verwirklichen:
„Im Mittelpunkt steht für uns eine aktive Vertretungsarbeit. Wir
wollen, dass studentische Anliegen gehört werden und setzen uns für
spürbare Verbesserungen im Studienalltag ein.” heißt es von Marie
Stenitzer (VSStÖ), Vorsitzende der ÖH Uni Salzburg.
Vor allem auch die Ergebnisse der aktuellen
Studierendensozialerhebung des Instituts für Höhere Studien zeigen,
dass sich 25 % der Studierenden in finanziellen Schwierigkeiten
befinden. Daher setzt die neue Koalition der ÖH Uni Salzburg auf
verstärkte soziale Unterstützung und konkrete Entlastungsmaßnahmen.
Raphaela Vitzthum (GRAS), erste stellvertretende Vorsitzende der ÖH
Uni Salzburg, betont: „Gerade in einer Zeit von Krisen, die uns
Studierende mental und finanziell belasten, braucht es eine
verlässliche Stimme, die die studentischen Anliegen nach außen hin
vertritt“. Zudem hebt die neue Koalition hervor, dass sie laufend
evaluiert, welche weiteren Maßnahmen Studierende im Alltag
unterstützen können, und plant, ihre bestehenden sozialen Angebote
gezielt auszubauen und weiterzuentwickeln.
Weiters geplant sind diverse Projekte, die auf eine Verbesserung
rund um Studienalltag und studentisches Leben in Salzburg abzielen
und die sowohl den Zusammenhalt unter den Studierenden als auch
innerhalb der ÖH stärken sollen. Genannt werden kann hier etwa eine
bessere Unterstützung der Studierenden mit Drittstaatsangehörigkeit,
die Etablierung eines Systems für Wahlnamen an der Universität, sowie
die Überarbeitung der Plattform meineÖH, über welche die
administrative Arbeit der studentischen Vertretungen läuft und über
welche die Studierende soziale Förderungen (wie das Sozialstipendium,
die Kinderbetreuungsunterstützung oder den Mental-Health-Fond)
beantragen können.
Die Koalition aus VSStÖ und GRAS kann mit neun der 13 Mandaten in
der Universitätsvertretung auf eine breite Mehrheit bauen.