HOSI Wien kritisiert Aus für ZARA-Opferschutzstelle: „Verheerendes Signal für Betroffene von Hass und Gewalt“

Wien (OTS) – Die HOSI Wien zeigt sich alarmiert über das drohende Aus
zentraler
Unterstützungsangebote der Opferschutzstelle von ZARA – Zivilcourage
und Anti-Rassismus-Arbeit infolge gestrichener Fördermittel.
Medienberichten zufolge muss ein wesentlicher Teil der
Beratungsarbeit eingestellt werden.

ZARA leistet seit Jahren essenzielle Arbeit für Betroffene von
Rassismus und Hass im Netz und bietet niederschwellige Unterstützung
für tausende Menschen jährlich.

„Diese Kürzungen sind nicht nur kurzsichtig, sie gefährden ganz
konkret den Schutz von Menschen, die tagtäglich Diskriminierung und
Gewalt erleben“, kritisiert Ina Pölzl, Vereinssekretär*in der HOSI
Wien.

„Wenn gerade jene Strukturen wegfallen, die Betroffene stärken
und begleiten, dann ist das ein fatales Signal, insbesondere für
marginalisierte Gruppen wie die LGBTIQ-Community. Ministerin Bauer
zieht sich hier klar aus der Verantwortung zurück. Opferschutz darf
kein Sparposten sein, sondern ist eine Grundvoraussetzung für eine
demokratische und solidarische Gesellschaft“, so Pölzl weiter.