Wien (OTS) – An zwei Standorten und mit zwei thematischen
Schwerpunkten beteiligt
sich das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) an der Langen
Nacht der Forschung am 24. April 2026.
Im Palmenhaus im Burggarten dreht sich ab 17 Uhr alles um unser Essen
und die Zukunft der Landwirtschaft. Gemeinsam mit den Forscherinnen
und Forschern der forschungsaktiven Dienststellen des BMLUK gehen die
Besucherinnen und Besucher der Frage nach, wie die Lebensmittel
entstehen – vom Acker bis auf den Teller: Forschung zum Angreifen,
Mitmachen und Verkosten.
In der Unteren Donaustraße 11, im 2. Bezirk in Wien, am Sitz der
Strahlenschutzabteilung des BMLUK, erfahren Interessierte wie die
österreichische Bevölkerung im radiologischen Notfall geschützt wird
und wie das Strahlenfrühwarnsystem funktioniert.
Bundesminister Norbert Totschnig : „Die Lange Nacht der Forschung
zeigt, wie spannend und unterhaltsam Forschung sein kann und wie
wichtig neue Erkenntnisse für unsere Zukunft sind. Gerade in der Land
– und Forstwirtschaft sowie im Umwelt- und Klimaschutz brauchen wir
innovative Lösungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
basieren. Wir setzen auf praxisnahe Forschung, um ökologische
Verantwortung und wirtschaftliche Stabilität erfolgreich zu
vereinen.“
Landwirtschaft der Zukunft
Neben technologischem Fortschritt, künstlicher Intelligenz und
klimatischen Herausforderungen prägen auch gesellschaftliche
Veränderungen das Zukunftsbild der Landwirtschaft. An insgesamt 15
Stationen zeigt das BMLUK im Palmenhaus im Burggarten, wie Forschung
Innovation und Wandel ermöglicht.
Moderne Traktoren sind rollende Hightech-Maschinen. Welche digitalen
und technischen Systeme heute im Einsatz sind – von GPS-gestützter
Lenkung über Sensorik bis hin zu Assistenzsystemen – ist vor dem
Palmenhaus zu sehen.
Viele Fragen rund um die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln
werden anhand konkreter Beispiele beantwortet. Wie fördert schonende
Bewirtschaftung die Vielfalt von Wiesen und Almen? Was können
naturnahe Gewässer zu ökologischer Fischerei und Hochwasserschutz
beitragen? Wie entstehen aus Milch durch unterschiedliche
Verarbeitung Käsesorten mit eigenem Charakter? Und welche innovativen
Getränke aus Wein und Obst gibt es?
So funktioniert das Strahlenfrühwarnsystem
Die Abteilung Strahlenschutz des BMLUK ist zuständig für den Schutz
der österreichischen Bevölkerung vor den Auswirkungen von
radiologischen Notfällen. Expertinnen und Experten erklären, wie das
Strahlenfrühwarnsystem funktioniert und wie die AGES die Umwelt und
die Lebensmittel auf Radioaktivität untersucht. Zudem sind die
Strahlenspürer des Innenministeriums und das ABC-Abwehrzentrum des
Bundesheeres mit ihrer Ausrüstung vor Ort. Probieren Sie Messgeräte
für Radioaktivität aus. Erfahren Sie, wie ein Kernkraftwerk
funktioniert, was Radon ist, wo radioaktive Abfälle anfallen und wie
diese zwischengelagert werden.
https://langenachtderforschung.at/ausstellungsstandort/653
https://langenachtderforschung.at/ausstellungsstandort/944