Europäische Jugendwoche von 24. April bis 1. Mai 2026: Österreichs Jugend engagiert sich für Solidarität und Fairness

Wien (OTS) – Vom 24. April bis 1. Mai 2026 steht ganz Europa im
Zeichen junger
Menschen. Die Europäische Jugendwoche bringt Jugendliche,
Organisationen und Institutionen zusammen, um Engagement, Beteiligung
und aktive Bürgerschaft sichtbar zu machen. Unter dem Motto
„Solidarität und Fairness“ würdigt die Aktionswoche zugleich 30 Jahre
europäische Freiwilligendienste.

In Österreich wird die Europäische Jugendwoche vom OeAD, der
nationalen Agentur für die Umsetzung von Erasmus+ und des
Europäischen Solidaritätskorps, koordiniert. An der Europäischen
Jugendwoche beteiligen sich in Österreich zahlreiche Organisationen,
Jugendinitiativen und Bildungseinrichtungen mit Veranstaltungen,
Workshops und kreativen Projekten. Sie zeigen, wie vielfältig das
Engagement junger Menschen ist und welche Rolle freiwilliges
Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt spielt.

Zwtl.: Europaweit vernetzt, in Österreich sichtbar

Der offizielle Auftakt der Europäischen Jugendwoche findet am 24.
April 2026 im Europäischen Parlament in Brüssel statt. Mehr als 1.000
junge Menschen aus ganz Europa kommen dort zusammen, um Ideen
auszutauschen und über aktuelle gesellschaftliche Themen zu
diskutieren.

Auch in Österreich wird die Jugendwoche in allen Bundesländern
sichtbar: Auf der Aktivitätenkarte der Europäischen Jugendwoche sind
bereits zahlreiche Veranstaltungen eingetragen, vom Workshop über
Diskussionsrunden bis hin zu kreativen Aktionen. Sie zeigen, wie
junge Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Ideen für ein
solidarisches Europa einbringen.

Zwtl.: Jugend in Österreich besonders engagiert

Das freiwillige Engagement bei Jugendlichen und jungen
Erwachsenen in Österreich ist hoch: 50,4 Prozent der 15- bis 29-
Jährigen, rund 740.000 junge Menschen, engagieren sich freiwillig,
wie der Freiwilligenbericht 2026 der Statistik Austria zeigt.

„Österreichs Jugend packt an, setzt Ideen um und bringt etwas
weiter. Sie übernimmt Verantwortung und gestaltet unser Land mit.
Fast jeder zweite junge Mensch engagiert sich freiwillig und hält
damit unser Land zusammen. Anpacken und sich einsetzen, das ist
zutiefst österreichisch und strahlt auch nach Europa aus. Die
Europäische Jugendwoche macht dieses Engagement sichtbar“, erklärt
Claudia Bauer, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie.

Zwtl.: EU-Programme fördern Engagement und Beteiligung

Die EU unterstützt freiwilliges Engagement junger Menschen mit
Programmen wie dem Europäischen Solidaritätskorps (ESK), das
Freiwilligeneinsätze und Solidaritätsprojekte im In- und Ausland
ermöglicht. Auch das Programm Erasmus+ stärkt Jugendbeteiligung.

„Wir beobachten ein kontinuierlich wachsendes Interesse junger
Menschen an Freiwilligeneinsätzen. Das zeigt sich auch in steigenden
Antragszahlen bei Erasmus+ und im Europäischen Solidaritätskorps.
Organisationen, Vereine, Initiativen und auch Bildungseinrichtungen
sind jetzt herzlich eingeladen, ihre Veranstaltungen auf der
Aktivitätenkarte sichtbar zu machen“, so Jakob Calice,
Geschäftsführer des OeAD.

Makbule Temel, ESK-Botschafterin 2025, hat selbst erlebt, wie
Freiwilligenarbeit Menschen verbindet: „Während meiner
Freiwilligentätigkeit, sei es bei der Unterstützung einer Person mit
Behinderung, der Begleitung junger Freiwilliger oder gemeinsamen
Kunstschaffen mit Kindern in meinem Solidaritätsprojekt, habe ich
gesehen, wie Solidarität Leben auf kleine, aber wirkungsvolle Weise
verändert. Freiwilligenarbeit ermöglicht es Menschen, zu wachsen,
mutig zu sein und zu entdecken, wozu sie fähig sind. Sie stärkt
Gemeinschaften, schafft Empathie und erinnert uns daran, dass wir
alle etwas Sinnvolles zu geben haben.“

Makbule Temel absolvierte einen Freiwilligendienst in Spanien bei
einer Organisation, die blinde Menschen betreut. Nach ihrer Rückkehr
nach Österreich begleitete sie junge Freiwillige und initiierte
schließlich ihr eigenes Solidaritätsprojekt „Töpfern auf Rädern –
Clay connects“. Mit einem mobilen Töpferstudio erreichte sie fast 300
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderungen oder
traumatischen Erfahrungen.

Zwtl.: Hintergrund

Die Europäische Jugendwoche findet alle zwei Jahre statt und wird
von der Europäischen Kommission organisiert. Ziel ist es,
Jugendengagement, Beteiligung und aktive Bürgerschaft in Europa
sichtbar zu machen.

Weitere Informationen, offizielle Logos, Bildungsmaterial und
Aktivitätenkarte:
https://youth.europa.eu/youthweek_de