Wien (OTS) – Die Einführung der Aktivpension ist für den
Wirtschaftsbund ein
klarer Erfolg und ein wichtiger Schritt zu mehr
Leistungsgerechtigkeit im Pensionssystem. Generalsekretärin Tanja
Graf betont, dass damit ein langjähriges Anliegen des
Wirtschaftsbundes umgesetzt wurde.
„Die Aktivpension ist ein klares Signal: Wer länger arbeitet,
soll auch mehr davon haben. Leistung wird belohnt und Erfahrung
bekommt den Stellenwert, den sie verdient“, so Graf.
Besonders hebt Graf den zusätzlichen Aktivitätsfreibetrag von bis
zu 15.000 Euro pro Jahr hervor. Dieser setze einen echten, spürbaren
Anreiz, über das reguläre Pensionsalter hinaus im Erwerbsleben zu
bleiben. „Damit wird es attraktiver, weiterhin Verantwortung zu
übernehmen und wertvolles Know-how einzubringen. Das trägt zur
Entlastung des Pensionssystems bei und ist ein Gewinn für die
Betriebe und den Standort insgesamt“, so Graf.
Durchbruch für Selbstständige
Ein entscheidender Erfolg ist, dass die Regelung auch auf
Selbstständige ausgeweitet wurde. „Es war unser klares Ziel, dass
Unternehmerinnen und Unternehmer nicht benachteiligt werden. Dass die
Aktivpension nun auch für Selbstständige gilt, ist ein wesentlicher
Verdienst von Martha Schultz, die mit ihrem intensiven Einsatz die
Verhandlungen maßgeblich vorangetrieben hat. Sie hat hier mit großem
Einsatz und klarer Linie dafür gesorgt, dass die Anliegen der
Selbstständigen gehört und auch umgesetzt wurden“, betont Graf.
Die Aktivpension sei zudem ein wichtiger Beitrag im Kampf gegen
den Fachkräftemangel. „Erfahrene Kräfte länger im Arbeitsprozess zu
halten, stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und
entlastet gleichzeitig das System. Denn ab jetzt gilt: Wer länger im
Erwerbsleben bleibt, profitiert auch davon und genau dieser Anreiz
war längst überfällig“, so Graf abschließend.