KV Chemische Industrie: Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos unterbrochen

Wien (OTS) – In der zweiten Verhandlungsrunde für die rund 50.000
Beschäftigten
der Chemischen Industrie konnte heute keine Einigung zwischen den
Sozialpartnern erzielt werden. Die Verhandlungen wurden nach sechs
Stunden unterbrochen. Seitens der Arbeitgeber wurde kein Angebot
vorgelegt. Die Gewerkschaften GPA und PRO-GE fordern weiterhin eine
lineare, nachhaltige Lohn- und Gehaltserhöhung für alle
Beschäftigten.

„Es sind die Kolleginnen und Kollegen, die seit Jahren unter
schwierigen Bedingungen ihre Arbeit verrichten. Dieser Einsatz muss
sich in einem fairen Angebot widerspiegeln“, betonen die Verhandler
der Arbeitnehmer:innenseite, Mario Mayrwöger (GPA) und Hubert
Bunderla (PRO-GE). „Während wir in der Branche eine positive
Entwicklung im Bereich der Auftragslage und Wertschöpfung beobachten,
spüren die Beschäftigten die Teuerung tagtäglich“, betonen die
Gewerkschafter weiter. „Gerade deshalb ist eine lineare, nachhaltige
Gehaltserhöhung für alle Beschäftigten zentral“, so Mayrwöger und
Bunderla.

„Es liegt nun an den Arbeitgebern in der nächsten
Verhandlungsrunde ein faires Angebot vorzulegen und so weiterhin
konstruktive Verhandlungen zu ermöglichen“, appellieren Mayrwöger und
Bunderla abschließend.

Die dritte Verhandlungsrunde findet am 21. April statt.