FPÖ – Schnedlitz: „NEOS-Außenministerium tritt jetzt schon mit eigener Vize-Ministerin auf!”

Wien (OTS) – Scharfe Kritik an einem neuerlichen Skandal im
NEOS-geführten
Außenministerium übte heute FPÖ-Generalsekretär und
Heimatschutzsprecher NAbg. Michael Schnedlitz. Hannah Liko,
politische Direktorin im BMEIA und ehemalige Kabinettschefin von Ex-
Außenminister Schallenberg, sei laut dem Medium „Fass ohne Boden”
Ende März auf die Seychellen gereist und dort von der Regierung des
Inselstaats offiziell als „Vice-Minister” empfangen und auf der
Website des Außenministeriums der Seychellen auch so präsentiert
worden. „In Österreich gibt es keine Vize-Ministerin. Das weiß jeder
Staatsbürger, und das sollte erst recht das Außenministerium unter
NEOS-Chefin Meinl-Reisinger wissen. Dass eine Sektionschefin 7.000
Kilometer weit in ein Tropenparadies jettet und dort als Mitglied der
Bundesregierung wahrgenommen wird, ist eine Anmaßung sondergleichen
und eine völlige Karikatur der österreichischen Außenpolitik unter
einer offensichtlich komplett überforderten Beate Meinl-Reisinger”,
so Schnedlitz.

Besonders brisant sei, dass die Falschbezeichnung auf der
offiziellen Website der Regierung der Seychellen seit mehreren Tagen
online sei und bis heute weder korrigiert noch offiziell klargestellt
wurde. „Das unterstreicht Meinl-Reisingers Überforderung noch. Ein
einziges Telefonat hätte genügt, um diese Peinlichkeit
richtigzustellen. Dass nichts passiert, zeigt, dass man im Meinl-
Reisinger-Ministerium offensichtlich kein Problem damit hat, wenn
österreichische Beamte im Ausland als angebliche Regierungsmitglieder
aufschlagen. Haben die NEOS zu wenig Posten? Was soll dieser Wahnsinn
und dieses Chaos?”, kritisierte Schnedlitz.

Dass die Top-Beamtin für ein einziges Treffen mit dem Vertreter
eines Inselstaats mit 110.000 Einwohnern in das Urlaubsparadies
Seychellen fliege, während die Regierung den Österreichern
gleichzeitig massive Sparpakete aufzwingt, sei für Schnedlitz der
nächste Beweis für die komplette Abgehobenheit dieser Verlierer-
Ampel: „Teure Flüge auf die Trauminseln – für ein Handshake-Foto.
Inhaltlich hätte man das mit Sicherheit per Videocall erledigen
können. Das ist Steuergeld-Tourismus im Tropenparadies auf Kosten der
Bevölkerung! Und dann bleibt vor allem diese Peinlichkeit, Anmaßung
und das Führen bzw. Verbreiten von falschen Titeln übrig? Ist das
eigentlich juristisch mittlerweile auch alles egal?”, fragte
Schnedlitz.

Außer Chaos und horrenden Spesen nichts gewesen: Meinl-Reisinger
ist endgültig rücktrittsreif!

Schnedlitz forderte eine sofortige Klarstellung und Korrektur
dieser Peinlichkeit. „Es kann nicht sein, dass irgendwelche Personen
in fremden Ländern als Vize-Minister und somit als Mitglieder der
Bundesregierung geführt werden. Nach dem Opernball-Skandal, dem
Postenschacher für pinke Günstlinge und den Reisen und anderen
Peinlichkeiten von NEOS-Staatssekretär Schellhorn ist dieser nächste
Skandal der endgültige Beweis: NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger
hat ihr Ressort nicht mehr im Griff und ist rücktrittsreif!”

SERVICE: Hier der Link zur Website des Außenamts der Seychellen:

https://mfa.gov.sc/news/seychelles-and-austria-discuss-sids-
advocacy-security-cooperation-and-bilateral-engagement/