SPÖ-Wieninger: „Wir treten Hass im Netz und Antiziganismus entschlossen entgegen“

Wien (OTS) – Der 8. April erinnert weltweit an den ersten
Welt-Roma-Kongress von
1971 und würdigt die Kultur sowie die Geschichte dieser bedeutenden
europäischen Volksgruppe. Für die in Österreich lebenden Rom*nja und
Sinti*zze ist der Alltag jedoch oft noch von Ausgrenzung geprägt.
„Antiziganismus zeigt sich nicht nur durch Benachteiligungen bei der
Jobsuche, im Gesundheitswesen und im Alltag, sondern in den letzten
Jahren verstärkt durch rassistische und stereotype Darstellungen in
den sozialen Medien. Diese Entwicklung bekämpfen wir entschieden“,
zeigt sich SPÖ-Volksgruppensprecherin Pia Maria Wieninger
entschlossen.

Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen werden
zahlreiche Maßnahmen gegen „Hass im Netz“ umgesetzt, die auch
Minderheiten und marginalisierte Gruppen schützen. Der geplante
Nationale Aktionsplan gegen Rechtsextremismus wird
Demokratieförderung, Prävention und Strafverfolgung verbinden.

Mit Sorge blickt Wieninger, die auch SPÖ-Europasprecherin ist,
über die Grenzen Österreichs hinaus. Das umstrittene Roma-Gesetz in
Slowenien, das polizeiliche Hausdurchsuchungen ohne richterlichen
Beschluss ermöglicht, sowie Vorurteile und antiziganistische
Ressentiments in Ungarn und der Slowakei schüren Diskriminierung und
Hass. „Als Sozialdemokratin stehe ich für eine solidarische Politik.
Ich werde immer meine Stimme gegen rassistische Vorfälle erheben –
egal ob im Parlament, in den sozialen Medien oder im internationalen
Austausch“, stellt Wieninger klar. (Schluss) lk/bj