Brüssel (OTS) – „Die Menschen spüren die aktuelle geopolitische
Großwetterlage jeden
Tag im eigenen Geldbeutel. Überall wird gespart, bei Sozialem, beim
Klimaschutz und bei den Öffis. Und ausgerechnet jetzt entscheidet
sich die SPÖ, ein fossiles Milliardengrab voranzutreiben. Während den
Menschen immer mehr abverlangt wird, rollt in Wien trotz fehlender
Rechtssicherheit schweres Gerät an, um ein fossiles Betonprojekt zu
zementieren. Wer in Zeiten wie diesen glaubt, dass neue Autobahnen
die Antwort sind, hat nichts anderes als ein Brett vorm Kopf,“
kritisiert Lena Schilling, Europaabgeordneten der Grünen, scharf.
„Mit jedem Meter Asphalt wird ein Stück Natur unwiederbringlich
zerstört. Die Lobau ist kein leerer Raum auf der Landkarte, sie ist
Lebensraum, Rückzugsort und eines der letzten großen Naturgebiete
Wiens. Wer diese Autobahn baut, stellt Beton über Menschen und
fossile Interessen über Lebensqualität“, so Schilling abschließend.