FPÖ – Schmiedlechner: „Freiheitliche unterstützen Bauernproteste am 1. April“

Wien (OTS) – ÖVP–Totschnig und Strasser auf Tauchstation, während
Familienbetriebe
ruiniert werden

Als „offensichtliches Totalversagen der schwarz-rot-pinken
Verliererampel“ bezeichnete heute der freiheitliche
Landwirtschaftssprecher NAbg. Peter Schmiedlechner die desaströse
Situation der heimischen Bauern, die am 1. April vor dem
Landwirtschaftsministerium demonstrieren werden. „Wenn unsere Bauern
gezwungen sind, auf die Straße zu gehen, um auf ihre
existenzbedrohende Lage aufmerksam zu machen, dann ist das ein
Armutszeugnis für die gesamte Regierung, allen voran für den
zuständigen ÖVP-Minister Totschnig und Bauernbund-Präsident Strasser,
die beide auf Tauchstation sind“, so Schmiedlechner.

Die Probleme hätten laut dem freiheitlichen Agrarsprecher einen
negativen Höchststand erreicht: „Sinkende Erzeugerpreise auf der
einen Seite, explodierende Kosten für Diesel und Betriebsmittel auf
der anderen – diese toxische Mischung reißt unseren bäuerlichen
Familienbetrieben den Boden unter den Füßen weg. Anstatt zu handeln,
schaut die ÖVP tatenlos zu, wie Billigimporte aus der Ukraine und
rücksichtslose Handelsabkommen unsere Märkte mit Gentechnik-Getreide,
Hormonfleisch und Käfigeiern überschwemmen. Das ist ein Verrat an
unseren Bauern und ein Anschlag auf die Versorgungssicherheit
Österreichs!“

Für Schmiedlechner habe der ÖVP-Bauernbund jede Glaubwürdigkeit
verspielt. „Totschnig und Strasser hätten es in der Hand, rasch zu
helfen. Stattdessen vertrösten sie die Landwirte mit leeren
Ankündigungen und Forderungen an sich selbst. Das ist eine politische
Lachnummer auf dem Rücken der eigenen Klientel“, kritisierte
Schmiedlechner.

Die FPÖ stelle sich zu 100 Prozent hinter die Anliegen der
unabhängigen Plattform „Bündnis Zukunft Landwirtschaft“ und der AGÖ
Agrargemeinschaft. „Wir Freiheitliche stehen felsenfest an der Seite
unserer Landwirte. Unsere zahlreichen Anträge im Nationalrat, die
genau auf diese Probleme abzielen, werden von den Systemparteien
konsequent blockiert oder vertagt. Das zeigt, wer wirklich für die
Bauern kämpft und wer nur Sonntagsreden schwingt“, erklärte
Schmiedlechner und kündigte an: „Wir freuen uns, die hart arbeitenden
Bäuerinnen und Bauern am 1. April vor dem Landwirtschaftsministerium
und dem Parlament zu treffen und ihren berechtigten Forderungen
Nachdruck zu verleihen!“