Wien (OTS) – „Mit dem neuen Pflichtfach ‚Medien und Demokratie‘, der
stärkeren
Verankerung von Künstlicher Intelligenz im Informatikunterricht und
mehr schulautonomen Gestaltungsmöglichkeiten passen wir den
Unterricht endlich an jene Welt an, in der Jugendliche heute
aufwachsen, und bereiten Schülerinnen und Schüler gezielt und besser
auf das Leben vor“, sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina von Künsberg
Sarre zur heute präsentierten Lehrplanreform.
Das neue Fach „Medien und Demokratie“ und die stärkere
Verankerung von Künstlicher Intelligenz im Informatikunterricht seien
ein wichtiger Schritt, um die Schulen ins 21. Jahrhundert zu holen.
„Wir müssen junge Menschen ermächtigen, Informationen einordnen,
kritisch denken und demokratische Prozesse verstehen zu können –
genau hier setzen wir an. In einer Welt, die zunehmend von
Algorithmen, Künstlicher Intelligenz und Fake News geprägt ist,
reicht es nicht mehr, Technologien nur zu nutzen. Schülerinnen und
Schüler müssen auch verstehen, wie diese Systeme funktionieren, wo
ihre Chancen liegen und welche Risiken sie mit sich bringen. Genau
dieses Verständnis ist entscheidend, um sich selbstbestimmt und
kritisch in einer digitalen Gesellschaft bewegen zu können.“
Die letzte grundlegende Reform der Schulfächer und Lehrpläne habe
es in den 1970er-Jahren unter Kreisky gegeben, sagt von Künsberg
Sarre. „Seitdem hat sich die Welt massiv verändert. Deshalb müssen
wir auch das Bildungssystem grundlegend reformieren – und genau die
Reformen gehen wir jetzt entschlossen an.“