Wien (OTS) – Die AktionsGemeinschaft (AG) übt scharfe Kritik am
Umgang der ÖH mit
Geld: Mehr als eine Million Euro mussten zuletzt an das
Wissenschaftsministerium zurückgezahlt werden, weil Fördermittel
gemäß §7 Abs. 2 HSG 2014 nicht ausgeschöpft wurden. Dabei erhält die
ÖH jährlich rund 974.000 Euro für Verwaltung, Schulungen und
Information von Studierenden.
„Die ÖH gibt über 1,3 Millionen Euro für Verwaltung aus, hat eine
eigene Buchhaltung, ein vierköpfiges Wirtschaftsreferat, eine
Steuerberatung und eine Wirtschaftsprüfung. Trotzdem schafft sie es
nicht, diese Ausgaben korrekt abzurechnen und verliert über eine
Million Euro. Geld, das wohl von ÖH-Beiträgen kompensiert werden
muss, die man für sinnvolle Serviceangebote nutzen könnte.“ , ärgert
sich Laurin Weninger, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft.
In den vergangenen Jahren hat die ÖH diese zweckgebundenen Mittel
jedoch nicht vollständig ausgeschöpft. In der Folge musste sie
zuletzt mehr als eine Million Euro an das Wissenschaftsministerium
zurückzahlen. Diese Rückzahlung ist nicht auf eine einmalige
Entwicklung zurückzuführen, sondern Ergebnis einer über mehrere Jahre
hinweg unzureichenden Mittelverwendung.
Zwtl.: Für die AG ist klar, wer die Verantwortung trägt:
„VSStÖ und GRAS führen die ÖH – und liefern ein Budgetdebakel ab.
Wer ständig mehr Geld fordert, sollte zumindest in der Lage sein, das
vorhandene ordentlich zu verwalten. Am Ende zahlen die Studierenden
drauf. Das ist kein Ausrutscher, sondern ein Systemversagen“, so
Weninger abschließend.
Auf der Webseite https://ihrschuldetuns.at/ werden Beispiele
aufgezeigt, was mit dem Geld alles möglich gewesen wäre.
Zwtl.: Über die AktionsGemeinschaft:
Bei der ÖH-Wahl 2025 erreichte die AktionsGemeinschaft bundesweit
über 20% der Stimmen und belegte Platz 2. An 11 (Fach-)Hochschulen
stellt sie den Vorsitz der Studierendenvertretung.