Nachhaltigkeit an Österreichs Hochschulen: Zwölf Projekte für Sustainability Award nominiert

Wien (OTS) – Zwölf Hochschulprojekte in den Kategorien Lernen,
Forschen,
Kooperieren und Verankern nominierte die Fachjury für den
Nachhaltigkeitspreis von BMFWF und BMLUK. Preisverleihung am 09. Juni
2026.

Die Nominierungen für den Sustainability Award , die Auszeichnung
für nachhaltige Hochschulprojekte des Bundesministeriums für Frauen,
Wissenschaft und Forschung (BMFWF) und des Bundesministeriums für
Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und
Wasserwirtschaft (BMLUK), stehen fest: Aus 133 Einreichungen
zeichnete die renommierte Fachjury insgesamt zwölf herausragende
Projekte in den vier Sustainability Award-Kategorien aus. Welche
Projekte die Gold-Platzierung erhalten, wird bei der Auszeichnungs-
und Vernetzungsveranstaltung am 09. Juni 2026 in Wien bekannt
gegeben.

Die Gewinner:innen dürfen sich zum zehnten Jubiläum der
Auszeichnung neben einem Preisgeld an einer neugestaltete Trophäe
erfreuen. In einem Ideenwettbewerb unter Studierenden der Akademie
der bildenden Künste gewann der Entwurf von Paul Mittnik. In einem
Ideenwettbewerb unter Studierenden der Akademie der bildenden Künste
gewann der Entwurf vom Künstler Paul Mittnik . Ein schwebendes
Möbiusband regional gefertigt aus nachhaltigen Materialien
symbolisiert einen Kreislauf, in dem Wissen und Ressourcen wieder
genutzt und weitergegeben werden.

Eva-Maria Holzleitner , Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft
und Forschung, dazu: „Wissenschaft und Forschung geben Antworten auf
die großen Zukunftsfragen unserer Zeit. Die nominierten Projekte
zeigen eindrucksvoll, wie gesellschaftliche Herausforderungen mit
wissenschaftlichen Methoden gelöst werden können. Sie machen
sichtbar, wie Nachhaltigkeit konkret im Alltag ankommt und weit über
die Hochschulen hinaus als Fortschritt für alle wirkt. Die Bandbreite
reicht von nachhaltiger Krebsforschung über ressourcenschonende
Labore bis hin zu zugänglicher, pflanzenbasierter Ernährung.“

„Hochschulen leisten einen wichtigen Beitrag zur Erreichung
unserer Nachhaltigkeitsziele. Sie vermitteln das Wissen und die
Fähigkeiten, die es braucht, um Klimaschutz, Ressourcenschonung und
nachhaltige Entwicklung aktiv voranzutreiben. Besonders wichtig ist
dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit, womit wir Ideen
verknüpfen, Innovation stärken und Lösungen schaffen, welche über die
einzelne Bereiche hinaus wirken“, sagt Umwelt- und Klimaminister
Norbert Totschnig .

Der Sustainability Award ist eine gemeinsame Initiative des
Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und
des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und
Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK). Der Preis wird
2026 bereits zum zehnten Mal vergeben.

Nominierte in den Kategorien Lernen, Forschen, Verankern und
Kooperieren

Die Fachjury des Sustainability Awards 2026 ist mit sechs
Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Nachhaltigkeit besetzt.
Die Jurymitglieder Hildegard Aichberger (Umweltbundesamt Österreich),
Daniel Fischer (Leuphana Universität Lüneburg), Jakob Mohl (
Österreichische UNESCO-Kommission), Klaus Taschwer (Der Standard),
Eric Veulliet (Hochschule Weihenstephan-Triesdorf) und Sithara
Pathirana (Festivalleitung Klimabiennale Wien) wählten aus den 133
Einreichungen jene Hochschulprojekte mit besonders hohem
Vorbildcharakter und starker transformativer Wirkung aus.

Pro Kategorie nominierte die Fachjury drei Projekte für den
Sustainability Award 2026.

Kategorie Lernen:

– Future Water 2025 (TU Graz)

– Masterstudium Architektur – Fit für die BAUwende (FH Kärnten)

– Lehrveranstaltung: Multinational Corporations and Circular Economy
(WU Wien)

Kategorie Forschen:

– Arbeitsgruppe Nachhaltigkeitsforschung (BOKU Wien)

– Klagenfurt wird klimaneutral – Teilhabe und Gerechtigkeit in der
Stadt der Zukunft (Uni Klagenfurt)

– TealHelix (BOKU Wien)

Kategorie Verankern:

– greenCCR – Krebs nachhaltig bekämpfen (MedUni Wien)

– Nachhaltige Labore: Bewusstsein in Aktion (ISTA)

– True costs: Pflanzliche Ernährungspräferenzen fördern in der
Betriebsgastronomie (Uni Salzburg)

Kategorie Kooperieren:

– BeEcoVie I und II – Projekt zur nachhaltigen bienen-ökologischen
Raumplanung (hochschulübergreifend: BOKU, TU Wien)

– New Horizon (Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik)

– smartIBK – mein Leben in der Smart City Innsbruck (Uni Innsbruck)

Die feierliche Verleihung und Bekanntgabe der Gold- und
Silberpreise findet im Rahmen einer ganztägigen
Vernetzungsveranstaltung am 09. Juni 2026 in Wien statt. Pro
Kategorie wird der Sustainability Award 2026 einmal in Gold und
zweimal in Silber vergeben.

Mehr zum Sustainability Award und den nominierten Projekten
finden Sie unter www.sustainability-award.at