FPÖ – Tschank zu Sozialbau AG: „Sozialer Wohnbau mutiert zum SPÖ-Futtertrog“

Wien (OTS) – „Die heute verlautbarte Bestellung von Wiens
SPÖ-Wohnbaustadträtin
Gaal in den Vorstand der Sozialbau AG würde als schlechter
Aprilscherz durchgehen, wenn leistbares Wohnen nicht ein viel zu
ernstes Thema wäre“, kommentierte der freiheitliche NAbg. Dr. Markus
Tschank die offizielle Bestellung in den Vorstand der SPÖ-nahen
gemeinnützigen Bauvereinigung.

„Das ist Postenschacher in seiner reinsten Form. Hier dreht sich
ein SPÖ-Personenkarussell wie in den Zeiten des schlimmsten
Proporzes“, kritisierte Tschank. „Offenbar bleibt die Sozialbau AG
der ‚Josef Ostermayer-Strategie‘ treu – die höchsten Posten für die
allerhöchsten Genossen“, erneuerte Tschank die freiheitliche
Forderung nach Entpolitisierung des gemeinnützigen Wohnbaus. „Während
der Ära Josef Ostermayers als Generaldirektor veranlagte und verlor
der Sozialbau-Verbund mehr als 70 Millionen Euro bei der Skandalbank
Commerzialbank Mattersburg. Und Ostermayer selbst verwendete sich
wesentlich für eine dramatische Liberalisierung der
Wohnungsgemeinnützigkeit, die letztlich deren Ende bedeutet hätte.
Ich frage mich, in welcher Weise sich Kathrin Gaal einbringen wird?“,
zeichnet Tschank eine historische Parallele.

„Der soziale Wohnbau ist zu wichtig, um zum Futtertrog der SPÖ zu
verkommen. Wir werden uns für eine Gesetzesänderung in Richtung
Entpolitisierung einsetzen, die entsprechende Abkühlphasen vorsieht“,
betonte Tschank und kündigt Initiativen im Nationalrat an.