Messelogistik: Die blinde Stelle im Marketingbudget (FOTO)

Hamburg (OTS) – Drei Wochen vor der Messe ist alles durchgeplant. Der
Stand kostet
fünfstellig, das Vertriebsteam ist gebrieft, die Einladungen sind
raus. Nur eine Frage hat noch niemand beantwortet: Wie kommt das
alles hin?

Deutsche Unternehmen investieren im Schnitt 42 Prozent ihres
Marketingbudgets in Messepräsenz. Über 200.000 Aussteller bespielen
jährlich 7,2 Millionen Quadratmeter Standfläche. Doch die Logistik
hinter dem Auftritt wird behandelt wie ein Anhang – last minute, ohne
festen Partner, oft ohne Plan. „Fragen Sie einen Aussteller drei
Wochen vor der Messe nach seinem Slot-Status“, sagt Timm Trede,
Geschäftsführer des Expresslogistikers zipmend . „Die meisten können
nicht antworten.“

Die operative Realität auf dem Messegelände verzeiht das nicht.
Messeplätze wie Stuttgart und Berlin setzen auf digitale Slot-
Systeme: 45 Euro pro Zeitfenster, maximal drei Stunden Verweildauer,
keine Erstattung bei Verspätung. Wer seinen Slot verpasst, steht vor
verschlossener Rampe. Pakete werden auf dem Gelände nicht zentral
angenommen – der Aussteller muss persönlich quittieren. Und 60
Prozent der Aussteller auf Leitmessen kommen aus dem Ausland, mit
Zollpapieren, die länderspezifische Fallen bergen.

zipmend setzt bei Messetransporten auf Direktfahrten ohne
Umladung, mit Abholung innerhalb von 60 bis 120 Minuten und
sofortiger Preiskalkulation über die Online-Buchung. Jede Sendung
wird von einem Transportmanager begleitet, der Zufahrtswege klärt und
den Fahrer koordiniert – genau die Punkte, die bei vielen Ausstellern
bis kurz vor Messebeginn offen bleiben.

„Ein Messestand für 50.000 Euro verdient eine Logistik, die mehr
ist als eine Hoffnung und eine Handynummer“, sagt Trede. Für das Jahr
2026 prognostiziert zipmend ein steigendes Auftragsvolumen im Bereich
Messe- und Eventlogistik. Um dieser Komplexität gerecht zu werden,
investiert der Logistiker weiter in die Skalierung seiner Systeme und
die Ausbildung spezialisierter Transportmanager. Das Ziel: Den
„Angstfaktor Logistik“ durch digitale Transparenz und eine smarte
Abwicklung komplett aus der Messeplanung zu streichen.