St. Pölten (OTS) – Die Niederösterreichische Landesregierung hat
heute den nächsten
Schritt für das Jahrhundertprojekt „Donaubrücke Stein-Mautern“
gesetzt: Die Vorlage zur grundsätzlichen Genehmigung wird nun dem NÖ
Landtag übermittelt. Das Land Niederösterreich trägt die
Erhaltungspflicht für die 130 Jahre alte denkmalgeschützte Brücke. Im
Rahmen des Gesamtprojekts werden das 376 Meter lange Stahltragwerk
sowie der Unterbau unter Einhaltung der Vorgaben des Denkmalschutzes
und des UNESCO-Weltkulturerbes umfassend saniert.
Für die Gesamtbaukosten von 145 Millionen Euro bedarf es der
Sicherung finanzieller Mittel bis 2033, die im Rahmen der
Budgethoheit dem Landtag zukommt. In den Wochen nach Ostern findet
die halbjährliche Brückenüberprüfung statt. Dabei wird entschieden,
unter welchen Rahmenbedingungen die Donaubrücke für den Verkehr
freigegeben werden kann. Entscheidend ist die Verkehrssicherheit.
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner: „Mit der Generalsanierung
der Donaubrücke Stein–Mautern stellen wir sicher, dass die Menschen,
Betriebe und Gemeinden in der Region auch in den kommenden
Jahrzehnten auf eine sichere und leistungsfähige Verbindung über die
Donau vertrauen können. Gleichzeitig sorgen wir mit der Ersatzbrücke
dafür, dass Mobilität und Wirtschaftskraft in der Region während der
Bauphase möglichst wenig beeinträchtigt werden.“
Verkehrslandesrat und LH-Stellvertreter Udo Landbauer: „Die
Zusicherung des Budgets ist Grundvoraussetzung dafür, dass wir das
Jahrhundertprojekt Schritt für Schritt und effektiv umsetzen können.
An den Vorgaben des Bundesdenkmalamtes kommen wir nicht vorbei. Der
Projektzeitplan ist an die Ausschreibung der Ersatzbrücke sowie den
Neubau der anprallsicheren Strompfeiler gebunden.“
Um den Verkehr während der Hauptbauarbeiten in der Region
aufrechtzuerhalten, wird eine Ersatzbrücke errichtet. Diese dient als
direkte Donauquerung und Umleitungsstrecke, während die
Bestandsbrücke unter einer Totalsperre umfassend saniert wird. Die
Verkehrsfreigabe der Ersatzbrücke ist für 2028 vorgesehen, während
die umfassende Sanierung der Bestandsbrücke insgesamt vier Jahre (
2028 bis 2032) in Anspruch nehmen wird.
„Unser Auftrag ist es, eine sichere und leistungsfähige
Donauquerung für Pendler, Wirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus
für die nächsten 100 Jahre sicherzustellen. Genau das setzen wir um“,
so Landbauer.
„Wir schaffen eine Donauquerung, die den Anforderungen der
nächsten Generationen gerecht wird. Auch in Zeiten knapper
öffentlicher Budgets setzen wir dieses Projekt Schritt für Schritt
verlässlich und konsequent um – im Interesse der Menschen und des
Wirtschaftsstandorts Niederösterreich“, so Mikl-Leitner.