ProWein 2026: Österreich zeigt auf

Wien (OTS) – Heute geht die ProWein in Düsseldorf zu Ende. Die
österreichische
Weinwirtschaft zieht ein positives erstes Fazit: Von 15. bis 17. März
2026 konnte der österreichische Wein ein großes internationales
Publikum begeistern. Über 130 Weingüter aus ganz Österreich
präsentierten auf der wichtigsten Weinmesse im deutschsprachigen Raum
ihre Produkte. Am Stand der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM)
machten 13 Masterclasses und eine Tasting Area die Stärken des
österreichischen Weins greifbar und sorgten für regen Zulauf. Am
Sonntag eröffnete Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig feierlich
den Österreich-Auftritt auf der ProWein.

„Die ProWein ist immer ein Fixpunkt in unserem Kalender“, so
Chris Yorke , Geschäftsführer der Österreich Wein Marketing GmbH (ÖWM
), „Dank unserer neuen Position in Halle 1 konnten sich Besucher und
Besucherinnen noch leichter davon überzeugen, dass unsere Winzer und
Winzerinnen mit ihren Weinen den Nerv der Zeit treffen :
umweltbewusst, frisch, hochqualitativ!“ Besonders der Jahrgang 2025
schlägt mit frischen, eleganten und fruchtbetonten Weinen mit
moderatem Alkoholgehalt erneut in diese Kerbe. Bei der feierlichen
Eröffnung des Österreich-Auftritts am Sonntag zeigte sich
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig überzeugt: „Wer auf der
ProWein ausstellt, ist für den Export bestens gerüstet. Mit der
Unterstützung der ÖWM präsentierten sich dieses Jahr 132 Betriebe.
Österreichs Winzerinnen und Winzer stehen für Qualität, klare
Herkunft und nachhaltiges Wirtschaften. Mit rund 25 % Biofläche sind
wir weltweit Spitzenreiter. Unser Ziel ist, dass die Qualität,
Vielfalt und Geschichten hinter unseren Weinen in Erinnerung bleiben.
Die ProWein ist dafür ein zentraler internationaler Branchentreff“.

Unter gemeinsamer Organisation der ÖWM und der Wirtschaftskammer
Österreich (WKO) zeigten über 130 Weingüter mehr als 1.400 Weine. Die
ÖWM veranstaltete an ihrem Stand 13 Masterclasses mit hochkarätigen
Speaker*innen, wie etwa Vinum-Chefredakteur Harald Scholl mit „Das
Beste der Steiermark“, Master Sommelier Stefan Neumann zum Thema „
Zweigelt: Meisterklasse in Vielseitigkeit und Vielfalt“ oder
Sommelière Katharina Iglesias zu „Austria’s Next Generation – Junge
Winzer*innen im Rampenlicht“. Ein besonderes Highlight waren die
Masterclasses „on air“. Dabei gab Top-Sommelier Gerhard Retter den
Teilnehmer*innen eine interaktive Tour von Stand zu Stand „Auf den
Spuren der Zeit“ bzw. zu „Terroir & Tradition“. Die durchgehend
geöffnete Tasting Area bot die Möglichkeit, sich selbständig durch
wechselnde Weinthemen zu verkosten. Dieser Bereich setzte zusätzliche
Anreize für das internationale Fachpublikum, mit den anwesenden
österreichischen Winzer*innen in Geschäftskontakt zu treten.

Auch abseits der Standfläche war Österreich für die Besucher*
innen präsent. Am Sonntag drehte sich bei „ Urban Gastronomy by #
asktoni “ alles um österreichische Winzer*innen und ihre Weine. In
Workshops und Live-Formaten mit Influencer Toni Askitis zeigten sie,
wie gut Wein und Essen zusammenpassen und gaben frische Ideen für
spannende Pairings. Am Dienstag war Österreich mit dabei in der Black
Box der Sommelier-Union Deutschland . Hier wurden Weinverkostungen in
völliger Dunkelheit angeboten, bei denen sich die Teilnehmenden voll
auf Geschmack, Aroma und Textur der Weine konzentrieren konnten.

Der erfolgreiche Messe-Reigen wird im Mai mit der heimischen
VieVinum fortgesetzt. Yorke: „Events wie die ProWein oder die Wine
Paris im Februar zeigen, dass der österreichische Wein seinen Platz
am internationalen Parkett gefunden hat. Wenn im Mai die Wiener
Hofburg wieder die schönste Weinmesse der Welt beheimatet und die
internationale Weinwelt nach Wien strömt, ist das der schönste
Beweis, dass der österreichische Wein international nichts an
Attraktivität verloren hat.“

Zwtl.: Stimmen österreichischer Winzer*innen zur ProWein Düsseldorf
2026

Gerhard Wohlmuth, Südsteiermark: „Ich glaube, wenn sich die
ProWein als Messe für „cool climate“-Regionen etabliert, dass sie
auch in Zukunft ihre Berechtigung hat.“

Wolfgang Hewarth (Weingut Esterházy), Leithaberg: „Der Sonntag
war für uns besser als erwartet. Wir hatten gute und viel
Laufkundschaft. Auch die mittelständischen Unternehmen waren wieder
unterwegs, die die letzten Jahre ein bisschen gefehlt haben.“

Katharina Baumgartner, Weinviertel: „Ich finde, dass Österreich
dieses Jahr super platziert ist, da sehr viele Leute nach Österreich
gehen, egal ob sie es geplant hatten oder nicht. Ich würde schon
sagen, dass sich ein Besuch bei der ProWein weiterhin lohnt.“