NEOS: Plattform „LisaLeaks“ für Bürger:innenanliegen, mehr Transparenz und schnellere Lösungen

Wien (OTS) – Mit der vertraulichen Meldestelle „LisaLeaks“ geht
NEOS-Abgeordnete
Lisa Aldali, Sprecherin für Volksanwaltschaft, einen weiteren Schritt
in Richtung Bürgerservice und Transparenz. Ziel ist es, den Menschen
in Österreich eine Möglichkeit zu bieten strukturelle Missstände
sichtbar zu machen, um dann gezielt an Lösungen zu arbeiten. „Viele
Menschen erleben im Alltag Probleme mit Behörden oder Institutionen,
wissen aber nicht, an wen sie sich wenden sollen“, sagt Aldali.

Das Motto ihrer Initiative lautet daher „Hinschauen statt
Weghören“: Bürgerinnen und Bürger können unter www.neos.eu/lisaleaks
anonym melden, wenn sie im Umgang mit Behörden oder der Verwaltung
nicht mehr weiterwissen. „Die Meldungen werden gesammelt, ausgewertet
und thematisch gebündelt, um dann ganz konkret gemeinsam Lösungen zu
suchen“, sagt Aldali. „Mir ist dabei besonders wichtig zu betonen,
dass es nicht darum geht, einzelne Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter
von Institutionen anzuschwärzen, solche Meldungen werden wir nicht
berücksichtigen. Es geht darum, strukturelle Schwachstellen
aufzuzeigen und nachhaltig zu verbessern.“

Bisher haben mehr als 400 Menschen diese Möglichkeit schon
genutzt. Aldali, die bis vor Kurzem noch Lehrerin in einer Pinzgauer
Mittelschule war, erhält unter anderem aus der Lehrer:innenschaft
zahlreiche Hinweise auf Verbesserungsbedarf, etwa bei den
Bildungsdirektionen. Mehrere Meldungen zeigen auch Schwachstellen im
Gesundheitssystem auf, vor allem in der Pflege. Aldali hofft auf eine
weitere rege Beteiligung: „Transparenz ist der erste Schritt zu
echter Veränderung. Nur, wenn wir Probleme offenlegen und sichtbar
machen, können wir sie auch lösen.“