SPÖ-Schweiger/Matznetter/Beer: „SPÖ macht Schluss mit Mogelpackungen!“

Wien (OTS) – Produkte werden kleiner, der Preis bleibt aber gleich
oder steigt
sogar – die sogenannte „Shrinkflation“ ist für viele Menschen in
Österreich eine Belastung. „Die Bekämpfung der Teuerung war, ist und
bleibt unser wichtigstes Ziel. Schon in den ersten zwölf Monaten
dieser Regierung haben wir mehr konkrete Maßnahmen gegen die hohe
Inflation umgesetzt als die beiden vorherigen Regierungen ohne SPÖ in
sieben Jahren“, erklärt SPÖ-Bundesrätin Verena Schweiger in ihrer
Rede im Bundesrat. „Während Menschen jeden Euro zweimal umdrehen
müssen, schrumpfen Konzerne still und leise die Packungen. Mit diesen
Mogelpackungen machen wir jetzt Schluss!“, so Schweiger. *****

„Wer beim Inhalt spart, darf sich nicht wundern, wenn auch das
Vertrauen schrumpft“, appelliert Schweiger an die Verantwortung der
Konzerne. Damit diese auch wahrgenommen wird, greift die Regierung
ein: Das Anti-Mogelpackungs-Gesetz verpflichtet Händlerinnen und
Händler künftig, Füllmengenreduzierungen klar und gut sichtbar 60
Tage lang zu kennzeichnen. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss
mit zehn Mal höheren Strafen rechnen. „Die wenigsten Menschen haben
die Zeit oder die Lust, bei jedem Einkauf Detektivarbeit zu leisten,
um Mogelpackungen zu erkennen. Das neue Gesetz schützt und entlastet
die Konsument:innen!“, ist Schweiger überzeugt.

SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter sieht im neuen
Gesetz eine „faire Spielregel für den Markt. Wenn Produkte kleiner
werden, ohne dass der Preis fällt, ist das eine versteckte
Preiserhöhung – und die muss sichtbar gemacht werden.“ Und auch SPÖ-
Sozialsprecher Sandro Beer unterstreicht: „Mogelpackungen treffen die
Menschen doppelt: Sie zahlen mehr und bekommen weniger. Mit dem neuen
Gesetz gegen Shrinkflation ist nun ein wichtiger Schritt für mehr
Transparenz und Fairness im Handel gesetzt worden.“ Die SPÖ arbeite
weiter daran, die Teuerung in allen Lebensbereichen zu bekämpfen,
auch bei den Tankstellen. Es gelte nun, rasch bei den Spritpreisen
einzugreifen, so Beer. (Schluss) mf/ls