Familienbund: Familien nicht zur Budget-Sanierung heranziehe

Wien/St. Pölten (OTS) – „ Der Vorschlag des Fiskalrats, zur
Budgetkonsolidierung den
Familienbonus abzuschaffen, sendet ein völlig falsches Signal an die
Familien in Österreich “, kritisiert Familienbund-Präsidentin
Abg.z.NR Mag.a Johanna Jachs. Seit Jahrzehnten setzt sich der
Österreichische Familienbund dafür ein, dass die Leistungen von
Eltern in unserem Steuersystem anerkannt werden. „Wer Kinder
großzieht, trägt nicht nur Verantwortung für die eigene Familie,
sondern leistet einen wesentlichen Beitrag für die gesamte
Gesellschaft und für die Zukunft unseres Landes“, so Jachs.

Der Familienbonus ist genau Ausdruck dieses Prinzips: Eltern
müssen ihr Einkommen nicht nur für sich selbst verwenden, sondern
tragen damit auch die Kosten für ihre Kinder. „ Eine steuerliche
Berücksichtigung von Kindern ist keine „Förderung“, sondern eine
Frage der steuerlichen Fairness. Sie sorgt dafür, dass Familien
zumindest einen Teil der finanziellen Belastungen ausgleichen können
“, führt die Familienbund-Präsidentin aus.

Der Familienbonus plus bedeutet für Familien konkret mehr
finanziellen Spielraum im Alltag – für Wohnen, Bildung, Betreuung und
ein gutes Aufwachsen der Kinder.

„Gerade in einer Zeit hoher Lebenshaltungskosten wäre es daher
der völlig falsche Weg, bei Familien zu sparen. Wer den Familienbonus
abschaffen will, nimmt gezielt jenen Menschen Geld aus der Tasche,
die tagtäglich Verantwortung für die nächste Generation übernehmen“,
so Jachs.

„ Familien sind kein Budgetposten, den man streichen kann . Sie
sind das Fundament unserer Gesellschaft. Eine nachhaltige
Budgetpolitik darf daher nicht auf Kosten jener erfolgen, die Kinder
großziehen und damit die Zukunft unseres Landes sichern“, erklärt die
Familienpolitikerin.

„Statt Familien zusätzlich zu belasten, braucht es weiterhin eine
Politik, die Familien stärkt, ihre Leistungen anerkennt und ihnen
Planungssicherheit gibt“, schließt Jachs.