Wien (OTS) – In der bereits siebenten Verhandlungsrunde für einen
neuen
Kollektivvertrag der rund 90.000 Angestellten der IT-Branche in
Österreich konnten die Verhandlungspartner – der WKÖ-Fachverband
Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT)
und die Gewerkschaft GPA – heute, Dienstag, eine Einigung erzielen.
Demnach steigen die Mindestgehälter sozial gestaffelt zwischen 2,7
und 3,1, durchschnittlich um 2,9 Prozent. Die Ist-Gehaltssumme sowie
die Zulagen werden um 2,75 Prozent erhöht.
Martin Zandonella, Arbeitgeber-Verhandlungsleiter im WKÖ-
Fachverband UBIT, hält fest: „Mit diesem Kollektivvertragsabschluss
ist aufgrund der aktuellen Situation die Schmerzgrenze erreicht.“
Und weiter: „Der heutigen KV-Abschluss zeigt einmal mehr, dass
gemeinsame und tragfähige Lösungen nur durch Gespräche am
Verhandlungstisch erzielt werden können.“
„Unser großer Dank gilt den IT-Arbeitgeberbetrieben für den regen
Austausch und die wichtige Unterstützung während der langwierigen und
schwierigen Verhandlungen. Dadurch war es möglich, einen
konstruktiven und konsequenten Kurs bis zum Abschluss zu halten.“ (
PWK085/JHR)