St. Pölten (OTS) – „Wir in Niederösterreich sind in Vorleistung
getreten. Als
Landesrätin habe ich deshalb schon Anfang des Jahres Maßnahmen
gesetzt, um Pendler finanziell zu unterstützen: Das Land NÖ entlastet
Pendler mit geringem Einkommen mit höheren Zuschüssen bis zu EUR
1.200 pro Jahr. Gleichzeitig wurden seit Jahresbeginn die
Einkommensgrenzen deutlich angehoben, damit mehr Pendler Anspruch auf
diese Förderung haben. Statt nur zu reden wie der Bundeskanzler,
fordere ich den Bund auf, nun auch etwas konkret zu unternehmen“,
betont Rosenkranz.
Kritik übt die Landesrätin vor allem daran, dass die
Bundesregierung trotz der enormen Belastungen für die Bevölkerung nur
Interviews gibt, Vorschläge der Länder und der Opposition ignoriert,
aber weiterhin tatenlos bleibt. „Unsinnige Aufschläge wie die CO₂-
Steuer müssen abgeschafft, Mineral- und Mehrwertsteuer massiv gesenkt
werden. Denn diese machen fast die Hälfte des Preises aus. Während
die Autofahrer an den Zapfsäulen finanziell ausgenommen werden,
sprudeln bei Finanzminister Marterbauer die Verbrauchssteuern“, so
Rosenkranz.
Für Rosenkranz ist klar: „Der Ball liegt beim Bund, den Hebel für
ganz Österreich umzulegen. Teures Tanken führt zu teuren
Transportkosten, die wiederum die Bevölkerung im Supermarkt und in
vielen anderen Bereichen bezahlen müssen. Das heißt: Die Bürger
werden doppelt und dreifach zur Kasse gebeten.“