Domaines Kilger: Fokus auf Erhalt von Betrieben und regionalen Arbeitsplätzen

Gamlitz (OTS) – Im Zusammenhang mit dem laufenden Insolvenzverfahren
der Domaines
Kilger GmbH & Co. KG laufen derzeit intensive Gespräche mit dem
bestellten Masseverwalter Dr. Michael Pacher, um die wirtschaftliche
Situation der einzelnen Betriebe umfassend zu prüfen und mögliche
Zukunftsperspektiven auszuloten.

Rechtsanwalt Johannes Zink, der Unternehmer Hans Kilger vertritt,
erklärt dazu: „Der Masseverwalter verschafft sich derzeit einen
vollständigen Überblick über die wirtschaftliche Lage der einzelnen
Gesellschaften. Parallel dazu arbeiten wir gemeinsam daran,
tragfähige Lösungen für möglichst viele Betriebe zu entwickeln. Ziel
ist es, wirtschaftlich gesunde Strukturen zu erhalten und
Arbeitsplätze in den Regionen zu sichern.“

Insbesondere das Weingut, der Jaglhof, das Schloss Gamlitz, der
Stupperhof und die Peterquelle sollen weitergeführt werden.

Die aktuelle Situation sei auch vor dem Hintergrund eines
deutlich schwierigeren Marktumfelds zu bewerten, so Zink: „Die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Gastronomie und Hotellerie
haben sich in den letzten Jahren massiv verschärft. Gestiegene
Kosten, Inflation und ein deutlich verändertes Konsumverhalten haben
viele Betriebe vor große Herausforderungen gestellt.“

Unternehmer Hans Kilger betont: „Die Situation ist für alle
Beteiligten belastend – vor allem für unsere Mitarbeiter, Partner und
Lieferanten. Viele Menschen haben über Jahre hinweg zum Aufbau dieser
Betriebe beigetragen. Umso wichtiger ist es mir, dass wir jetzt
konstruktiv und transparent zusammenarbeiten, um für möglichst viele
Betriebe und Arbeitsplätze eine Zukunftsperspektive zu schaffen. Wir
unterstützen daher die laufende Prüfung durch den Masseverwalter und
arbeiten aktiv daran, tragfähige Lösungen zu entwickeln. Unser Ziel
ist es, wirtschaftlich gesunde Strukturen zu erhalten und dort, wo es
möglich ist, Betriebe in eine stabile Zukunft zu führen.“

Erst auf Basis dieser Evaluierung kann entschieden werden, in
welcher Form einzelne Betriebe weitergeführt werden können. Die
Unternehmensgruppe steht in engem Austausch mit dem Masseverwalter
und unterstützt aktiv die laufende Prüfung möglicher
Fortführungslösungen. Weitere Details können erst nach Abschluss
dieser Analyse kommuniziert werden.