Linz (OTS) – Im Mittleren Osten schlagen Raketen ein, unschuldige
Menschen leiden.
Stunden später spüren wir die Auswirkungen in Europa bei den
Energiepreisen. So brutal ist die Realität fossiler Abhängigkeit:
Wenn anderswo Krieg herrscht, zittern bei uns die Energiemärkte.
„Was wir schon nach dem russischen Angriff auf die Ukraine
gelernt haben, bestätigt sich jetzt erneut mit Blick auf den Iran:
Wer bei Öl und Gas am Tropf autoritärer Regime hängt, importiert
Unsicherheit“ so der Landessprecher der Grünen OÖ LR Stefan Kaineder.
Und was macht die Bundesregierung? Sie kürzt ausgerechnet jene
Förderungen, die Unternehmen unabhängiger von Öl und Gas machen. Sie
streicht Gelder, die Menschen beim Umstieg auf klimafreundliche
Heizungen unterstützen. Das ist energiepolitischer Blindflug – mitten
im Sturm.
Gleichzeitig blockiert Schwarz-Blau in Oberösterreich seit Jahren
den Ausbau der Windkraft. Während andernorts Windräder gebaut werden,
wird hier verhindert. Das Ergebnis: weniger heimische Energie, mehr
teure Importe, mehr Abhängigkeit.
Kaineder nimmt Anlehnung an einen bekannten österreichischen
Spruch und sagt: „Kriege mögen andere führen. Du glückliches
Österreich hast deinen Energiereichtum in deiner Natur. In deinen
wunderschönen Flüssen, in der täglich scheinenden Sonne und im
scharfen Wind, der über die Mühlviertler Hügel weht.“
Wer heute bei Erneuerbaren bremst, verlängert die fossile
Abhängigkeit von morgen. Wer Förderungen streicht, macht Haushalte
und Betriebe verwundbar und gefährdet so den Wirtschaftsstandort.
„Das ist keine Sparpolitik – das ist ein Sicherheitsrisiko“, betont
Kaineder.
Energieunabhängigkeit ist eine Frage der Verantwortung gegenüber
unserer Bevölkerung und unserer Wirtschaft. Jeder Euro in Windkraft,
Photovoltaik und saubere Wärme ist ein Euro für Standort, für unsere
Sicherheit und Souveränität und für den Frieden