Wien (OTS) – „Wer die internationale Isolation sucht, hat nicht das
Zeug zum
Kanzler. Seine fehlende internationale Anschlussfähigkeit gepaart mit
fragwürdigen ‚Freunden‘ würde Österreich schwächen. Die Liste von FPÖ
-Chef Kickls außen- und sicherheitspolitischen Irrwegen ist lang und
wird immer länger: Vom Freundschaftsvertrag mit Putins Partei über
fragwürdige Kontakte zu Verschwörungstheoretikern oder Gruppen wie
der MAGA-Bewegung, die Europa zerstören wollen, bis hin zu
sicherheitspolitisch gefährlichen Akten, wie der mutwilligen
Zerstörung des Nachrichtendienstes BVT. Mit Herbert Kickl wären wir
bis heute von Informationen ausländischer Geheimdienste
abgeschnitten“, kommentiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico
Marchetti, die jüngsten außenpolitischen Aussagen von FPÖ-Chef
Herbert Kickl.
„Gerade wenn man sich die besorgniserregenden Entwicklungen im
Nahen und Mittleren Osten vor Augen hält, muss man froh sein, dass
Herbert Kickl keine Verantwortung trägt. Durch seine Ablehnung von
Sky Shield hat er sich gegen eine zeitgemäße Luftraumüberwachung
Österreichs gestellt. Während des aktuellen Konflikts im Nahen und
Mittleren Osten wurden nämlich nicht nur Staaten getroffen, die an
den Kampfhandlungen beteiligt waren oder US-Basen beherbergen,
sondern auch der komplett neutrale Oman. Der Oman – oft auch ‚die
Schweiz des Nahen Ostens‘ genannt – hat ganz im Sinne seiner
Tradition der Neutralität bis zuletzt ehrlich versucht, eine
diplomatische Lösung zwischen den USA und dem Iran zu finden. Die
Neutralität allein hat den Oman allerdings nicht davor geschützt, von
militärischen Drohnen getroffen zu werden. Diese Ereignisse zeigen
nur allzu deutlich, dass auch neutrale Staaten wie Österreich eine
Verantwortung haben, die eigene Bevölkerung vor Drohnen- und
Raketenangriffen zu schützen. Dass Kickl trotz dieses warnenden
Beispiels weiter an seiner faktenbefreiten und gefährlichen
Isolationspolitik festhält und Sky Shield bei jeder sich bietenden
Gelegenheit sabotiert, macht ihn zu einem Sicherheitsrisiko für
Österreich“, so Marchetti abschließend.