FPÖ – Lugner/Korp: Tabula rasa bei Suchthilfe-Standort gefordert

Wien (OTS) – Seit Jahren fordert die FPÖ die Absiedelung der
Suchthilfeeinrichtung
Jedmayer. Für den Bezirksparteiobmann LAbg. Leo Lugner sowie den
Klubobmann der FPÖ in der Bezirksvertretung, Lukas Korp, ist klar:
„Suchtkranken Menschen muss geholfen werden – aber der derzeitige
Standort mitten im Wohngebiet, in unmittelbarer Nähe zu Schulen und
einem Kinderspielplatz, ist und bleibt eine gravierende
Fehlentscheidung.“

Die vom Bezirk geplante nächtliche Sperre des Fritz-Immhof-Parks
wird von der FPÖ grundsätzlich begrüßt. „Jede Maßnahme, die
kurzfristig für mehr Sicherheit sorgt, ist ein Schritt in die
richtige Richtung. Aber das ist reine Symptombekämpfung“, so Lugner.

Korp ergänzt: „Ob nächtliche Parksperre oder der x-te
Arbeitskreis – all das löst das Grundproblem nicht. Seit Jahren
werden Gesprächsrunden abgehalten, ohne dass sich an der Situation
für Anrainer und Familien spürbar etwas verbessert hätte. Die
Menschen haben genug von Ankündigungen.“

Die FPÖ fordert daher die Verlegung der Einrichtung an den
Stadtrand, in ein geeignetes Gewerbegebiet mit entsprechender
Infrastruktur und ausreichend Freiflächen. „Dort können
professionelle Rahmenbedingungen geschaffen werden – inklusive
geeigneter ‚Non-Compliance‘-Räumlichkeiten für Betreuung und
kontrollierte Angebote. Aber im Wohngebiet ist dieser Standort nicht
tragbar“, so Korp.

Für die Freiheitlichen steht fest: „Es braucht jetzt endlich eine
echte Neuaufstellung der Suchthilfe. Nur eine Absiedelung wird die
Situation nachhaltig entschärfen.“