Wien (OTS) – Für scharfe Kritik sorgt ein bekannt gewordener
Ramadan-Kalender in
einer Wiener Volksschule in der Leopoldstadt. Kinder sollen dabei im
Unterricht im Zuge der islamischen Fastenzeit täglich kleine
Geschenke erhalten. Für den Wiener FPÖ-Bildungssprecher und
Klubobmann Maximilian Krauss ist das ein weiterer Beleg dafür, dass
an Wiens Schulen die Prioritäten völlig falsch gesetzt werden.
„Während tausende Kinder in Wien nicht ausreichend Deutsch
können, beschäftigt man sich in den Klassen offenbar lieber mit
islamischen Brauchtumsaktionen. Unsere Schulen sind kein Ort für
Inszenierungen, sondern für Bildung, Tradition, Leistung und das
Vermitteln unserer Werte und unserer Kultur“, stellt Krauss klar.
Der Freiheitliche warnt vor einer weiteren Verschiebung des
Schulalltags weg vom Bildungsauftrag: „Integration bedeutet Anpassung
an unsere Gesellschaft – nicht, dass sich die Schule an religiöse
Traditionen anpasst. Wer solche Aktionen zulässt, fördert
Parallelgesellschaften.“
Auch der Bezirksparteiobmann der FPÖ-Leopoldstadt und Klubobmann
der Bezirksvertretung, Franz Lindenbauer, sieht die Entwicklung in
seinem Heimatbezirk kritisch: „Gerade im Bezirk erwarten sich viele
Eltern endlich mehr Deutschunterricht und Disziplin im Klassenzimmer.
Stattdessen werden interreligiöse Projekte organisiert, die mit dem
Bildungsauftrag nichts zu tun haben.“
Abschließend fordert Krauss ein sofortiges Einschreiten der
Bildungsdirektion: „Es braucht endlich klare Regeln: volle
Konzentration auf Sprache, Leistung und Zukunftschancen unserer
Kinder. Wiens Schulen müssen wieder Orte der Bildung werden – nicht
Schauplätze falsch verstandener Multikulti-Experimente und
islamischer Brauchtumspflege.“ (Schluss)